(openPR) Authentischer könnte eine Zeitreise kaum sein. Wer hier ankommt, fühlt sich mit einem Blick in die Mitte des 19. Jahrhunderts versetzt. Die stattliche Villa mit ihrer wunderschön dekorierten, hellgelb strahlenden Fassade und der großzügig angelegte, von sattem Grün umsäumte Kurpark setzen der Gründerzeit hier - direkt vor den Toren Berlins - ein beeindruckendes Denkmal. Man könnte meinen, im nächsten Moment schlendere Effi Briest aus dem fast königlichen Eingangsportal. Dass sich schon Theodor Fontane hier wohl fühlte, bedarf keiner Erklärung. Die AHG Klinik und Moorbad Bad Freienwalde liegt im Tal des historischen, ehemals königlich-preußischen Gesundbrunnens, der auf Initiative des Großen Kurfürsten im 17. Jahrhunderts seinen Badebetrieb aufnahm: Friedrich Wilhelm von Brandenburg erfuhr hier im Jahr 1684 Linderung seiner Gichtschmerzen. Bad Freienwalde gilt daher als ältester Kur- und Badeort im Land Brandenburg, gelegen an den bewaldeten Hügeln des Oberbarnims, nahe der Oder.
Die Klinik ist heute eingebettet in eine schöne Parkanlage, die schon Theodor Fontane in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ lobend beschrieb. Die Linderung von Gesundheitsbeschwerden steht noch heute im Mittelpunkt des bekannten Gesundheitszentrums mitten im Grünen. Einen Schwerpunkt bildet die Behandlung von Rheumapatienten mit einem Jahrhunderte alten Heilmittel: Naturmoor.
„Die Moorbäder wurden im Jahr 1840 eingeführt und entwickelten sich im Verlauf der nachfolgenden Jahre zur wichtigsten Behandlungsmethode“, weiß Frank Schmidt, Verwaltungsdirektor der AHG Klinik Bad Freienwalde. „Das ist besonders für Rheumapatienten von Bedeutung, aber auch für ambulante Kurgäste und alle, die Entspannung und Erholung suchen.“ So gibt es über das Angebot der Klinik hinaus spezielle Präventionsmaßnahmen für Menschen, denen ihr körperliches Wohlgefühl am Herzen liegt. Die AHG Klinik und Moorbad Bad Freienwalde hält mehrtägige Arrangements zu Bewegung und Entspannung, Behandlung von Rückenbeschwerden, auch bei Osteoporosegefährdung, bereit. Die AHG Klinik und Moorbad Bad Freienwalde ist eine modern ausgestattete Rehabilitationsklinik, in der Patienten mit orthopädischen und rheumatologischen Erkrankungen, d.h., das Skelett, die Muskeln oder das Bindegewebe betreffend, behandelt werden. Auch Menschen mit entzündlichen-rheumatischen Erkrankungen und Stoffwechselerkrankungen mit Auswirkungen am Stütz- und Bewegungssystem werden hier behandelt. Dazu gehören zum Beispiel degenerative Wirbelsäulenerkrankungen, funktionelle Störungen des Stütz- und Bewegungssystems, Bandscheibenerkrankungen (auch nach Bandscheibenoperationen) sowie entzündliche Wirbelsäulenversteifungen wie Morbus Bechterew, Arthrosen oder auch chronisch entzündliches Rheuma, um nur einige Krankheitsbilder zu nennen. Bereits um die Jahrhundertwende galt Freienwalde als bedeutendster Badeort in der Umgebung Berlins, 1925 wurde die Stadt als Kurort in Bad Freienwalde umbenannt. Bis in die 50er Jahre hatte sich der Gesundbrunnen zur beliebten Rheumaheilstätte entwickelt, in der bevorzugt Bergleute aus den Lausitzer Kohlerevieren behandelt wurden. Die Kombination von Gesundbrunnen und Klinik ergab sich im Jahr 1991. „Am 1. Juni übernahm die Allgemeine Hospitalgesellschaft AHG aus Hilden das Rheumasanatorium und die umliegenden Grünflächen“, erinnert sich Frank Schmidt. „Der Betrieb wurde mit rund 55 Mitarbeitern aufgenommen, und 91 Patienten wurden stationär betreut.“ Die AHG verpflichtete sich, einen Klinikneubau zu errichten – diese Maßgabe wurde Anfang 1994 umgesetzt. Die Eröffnung der orthopädisch-rheumatologischen Fachklinik erfolgte am 2. Januar 1994 mit einem Tag der offenen Tür. Das Kurmittelhaus wurde am 2. Mai 2002 eingeweiht, und zwei Jahre später lockte die Eröffnung der Villa Regina zahlreiche Feriengäste, Kurwillige und deren Angehörige nach Bad Freienwalde. Die Klinik verfügt heute über 220 Einzelzimmer (davon zehn Behinderten gerecht) mit Dusche, WC und Fernseher. Neben großzügigen Therapieräumlichkeiten in den Bereichen Physiotherapie, Mooranwendungen, Schwimmbad und Bewegungsbad, Medizinischer Trainingstherapie, Ergotherapie und Sauna bietet die Klinik eine Caféteria im historischen Kurhaus sowie einen besonders schönen Speisesaal aus der Gründerzeit. 13 Ärzte und 21 Pflegekräfte sind in der Fachklinik vor den Toren Berlins für das Wohlbefinden der Patienten zuständig. Im Mittelpunkt der rehabilitativen Arbeit stehen immer die Aktivierung des Patienten und die Stärkung seiner Selbsthilfefähigkeit. Die Behandlungsziele und notwendigen Behandlungsschritte werden gemeinsam mit dem Patienten erarbeitet und umgesetzt, immer mit der Maßgabe, so wirkungsvoll und nachhaltig wie nur möglich zu helfen. Dazu Chefärztin Dr. med. Gudrun Zander: „Wir machen unsere Patienten zu Experten ihrer eigenen Krankheit.“









