SOLMS: Amnestie nicht ohne Abgeltungsteuer
(openPR) BERLIN. Zu Forderungen der Grünen, eine Steueramnestie in Deutschland mit der Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge zu verbinden, erklärt der finanzpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Hermann Otto :
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Verantwortlich für diese Pressemeldung:Eine Amnestie für Steuersünder kann nur dann Erfolg haben, wenn die steuerlichen Rahmenbedingungen für Kapitalerträge attraktiv sind. Das ist bei uns nicht der Fall. Das heutige System der Zinsabschlagsteuer ist hochkompliziert, nahezu unverständlich und verwaltungsaufwendig. Zusammen mit der hohen Steuerbelastung ist es Grund für die Kapitalflucht. Die FDP fordert aus diesem Grund seit langem die Einführung einer Zinsabgeltungsteuer von höchstens 25 Prozent. Sie wird von der Bank an der Quelle abgeführt. Die komplizierten Steuererklärungen für die Bürger entfallen. Diese Abgeltungsteuer ist auch nach Meinung vieler Sachverständiger international attraktiv und muss daher zeitgleich mit einer Amnestie in Kraft treten. Den Vorteil der Abgeltungsteuer hat offensichtlich jetzt auch Frau Scheel von den Grünen erkannt. Besser spät als nie! Frau Scheel muss sich allerdings die Frage gefallen lassen, warum sie sich in den letzten fünf Jahren einer Regierungsbeteiligung mit diesem Thema nicht befasst hat. Sie sollte nicht reden, sondern handeln.
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