(openPR) ADAC GT Masters Weekend
Sachsenring
13.-15. Mai 2011
„Heute haben wir alles richtig gemacht.“ und das meint nicht nur Christopher Haase über die souverän erkämpfte Spitzenposition in Rennen 2 beim ADAC GT Masters. Auch Bernhard Demmer (Projektleiter GT3 Phoenix Racing Pole Promotion) zeigte sich hoch zufrieden über die eingefahren Ergebnisse: „Unsere Fahrer haben trotz der erschwerten Bedingungen keinen Fehler gemacht. Topleistung.“
Das ADAC GT Masters Weekend auf dem Sachsenring zählt zu den Besonderen. 45.000 Zuschauer bestaunten GT-Power pur. Die GT3-Renner des ADAC GT Masters trafen sich mit der FIA GT1 Weltmeisterschaft an diesem Wochenende und ließen mit ihrer Markenvielfalt so manches Motorsportherz höher schlagen.
Für Christopher Haase (D) und Andreas Simonsen (S) ging es mit dem Audi R8 LMS (Phoenix Racing Pole Promotion) in die zweite Runde.
Die Qualifizierungsläufe liefen für das Duo deutlich besser, im Vergleich zum Saisonauftakt in Oschersleben. Simonsen qualifizierte sich in der ersten Session auf Startplatz 10. Christopher Haase stellte den Audi im zweiten Qualifizierungslauf auf P7.
„Wir haben das freie Training sehr gut nutzen können und hatten zum Qualifying ein sehr schnelles Auto. Ich konnte die Performance meiner Reifen dennoch nicht ganz nutzen. Als meine Reifen den richtigen Piek hatten lief ich auf Fahrzeuge auf, die aus der Box kamen. Trotzdem bin ich sehr zufrieden, zumal sich die ersten Zehn sehr dicht gezeitet haben.“ Christopher Haase.
Der Start des ersten Rennens wurde von einem heftigen Unfall überschadet. Das Safetycar musste raus. Aufatmen bei allen Beteiligten. Beide Fahrer stiegen unversehrt aus.
Simonsen drehte die ersten Runden auf P9 hinter dem SC. Der Restart passierte reibungslos. Simonsen machte mit der Konstanz seiner Rundenzeiten der Spitzengruppe Konkurrenz. Das Team von Phoenix Racing Pole Promotion wählte den Boxenstopp optimal. Der Schwede wurde rechtzeitig aus dem Verkehr gezogen und Christopher Haase übernahm den Audi mit P5. Haase legte nach und brachte den Audi R8 als Vierter über die Ziellinie.
„Ich war in der letzten Runde schon ganz dicht an Asch und Ammermüller dran. Noch ein bisschen mehr Zeit und vielleicht wäre am Samstag schon ein Podiumsplatz möglich gewesen.“
In der Startaufstellung zum zweiten Lauf am Sonntag störte ein kurzer starker Regenschauer. Der Start wurde um circa 10 min verschoben und die Teams hatten die Möglichkeit auf Regenreifen zu wechseln. Haase ging mit Slicks in den Saftycar-Start.
„Es ist sehr schwer Sliks auf nasser Fahrbahn warm zu bekommen, aber ich habe das trotzdem gut geschafft. Es gibt hier ein paar Schlüsselpositionen, wo man, auch wenn es nass ist, kurzzeitig Grip hat.“
Die Strecke trocknete ab und der Nachteil: Slick wurde zum Vorteil gegenüber den Regenbereiften. Haase rief die Pace vom Auto optimal ab und übertrumpfte seine Gegner bis an die Spitze.
Andreas Simonsen übernahm das Führungsauto von Christopher Haase mit circa 9 Sekunden Vorsprung. Simonsen verwaltete Rang 1 herausragend und sicherte damit den obersten und ersten Podiumsplatz in dieser Saison für Haase/Simonsen.
Das Schwesterauto mit Rene Rast und Stefan Landmann im Cockpit fuhr als Zweites über die Ziellinie.
Christopher Haase:
„Das Wochenende war ein klarer Erfolg für uns. Das Team hat hervorragende Arbeit geleistet. Andreas hat im zweiten Rennen sehr gute Nerven bewiesen und den Sieg für uns souverän über die Ziellinie gefahren. Gratulation auch an das Schwesterauto von Phoenix.“
Bernhard Demmer (Teamkoordinator Phoenix Racing):
„Wir haben unser Setup für die Qualifizierungsläufe aggressiver gemacht und für die Rennen selbst wieder neutraler, um die Reifen zu schonen. Das hat sehr gut funktioniert, wie man gleich am Samstag sehen konnte. Der Rennspeed war super. Christopher hat in seinem Rennen die schnellste Rennrunde gefahren. Die Performance und die Konstanz waren sehr gut, so dass wir zum zweiten Lauf am Sonntag nur noch minimale Veränderungen vorgenommen haben und das Ergebnis spricht für sich. Am Start war es ein bisschen wie pokern und unser Blick ging auf die ersten 10 Fahrzeuge am Start. Wir haben uns in der letzten Sekunde, wie der Großteil, für Slicks entschieden. Es lief für uns alles bestens. Ein großes Lob an die Fahrer. Christopher war der schnellste Fahrer im Feld, hat eine super Leistung gezeigt und Andreas hat das vorgelegte souverän über die Ziellinie gebracht.“
Weitere Informationen finden Sie auf www.christopher-haase.de.
mmr/motioncompany













