(openPR) Eine PV-Anlage mit unterschiedlichen Teilgeneratoren, wie sie zum Beispiel durch Gauben oder Verschattungen entstehen, ist eine Herausforderung für jeden Anlagenplaner. Komplett unsymmetrisch belastbar, bieten die trafolosen Drehstromwechselrichter Powador 10.0, 12.0 und 14.0 TL3 sowie Powador 30.0, 37.5 und 39.0 TL3 hier nahezu grenzenlose Freiheit bei der Anlagenauslegung. Die Powador-Wechselrichter der niedrigeren Leistungsgruppe verfügen über zwei MPP-Tracker, die jeweils die gesamte AC-Leistung verarbeiten können, die Produktgruppe um den Powador 39.0 TL3 ist sogar mit drei Trackern ausgestattet, über die bis zu 20 kW laufen können.
BU: Anlagenplanung ohne Zwänge: Komplett unsymmetrisch belastbar sind die Drehstromwechselrichter Powador 10.0, 12.0 und 14.0 TL3 von KACO new energy.
Die Powador 30.0 bis 39.0 TL3 nehmen Solarstrom aus bis zu 12 Strings entgegen, die Powador 10.0 bis 14.0 TL3 aus 4 Strings, jeweils bei einer Systemspannung bis 1000 Volt. Der MPP-Bereich der beiden Gerätegruppen ist mit 350 bis 800 Volt extra weit ausgelegt. Die Startspannung liegt bei 250 Volt. Im Betrieb können die Wechselrichter aber sogar noch bei 200 Volt Eingangsspannung einspeisen, um auch geringere Solarerträge zu sichern. Durch eine innovative mehrstufige Ansteuerung der Leistungshalbleiter erzielen sie schon im Teillastbereich bei 5 Prozent Nennspannung einen Wirkungsgrad von mehr als 95 Prozent. Der Spitzenwirkungsgrad beträgt 98 Prozent.
Darüber hinaus wurden die Kommunikationsfeatures noch komfortabler gestaltet. Die Geräte sind jetzt mit einer USB-Schnittstelle ausgestattet. Über die Schnittstelle können sämtliche Logdaten heruntergeladen werden oder einfache Updates der Geräte-Software durch den Betreiber erfolgen. Die Anpassung der Wechselrichter an neue Vorgaben wie die kommende Niederspannungsrichtlinie ist damit ein Leichtes. Die aktuelle Software steht auf der Website von KACO new energy im Servicebereich zum kostenlosen Download bereit. Alle Geräte verfügen über einen integrierten Datenlogger mit Webserver und gestatten ein lückenloses Monitoring über Ethernet.
BU: Die neuen Drehstrom-Wechselrichter von KACO new energy sind Kommunikations-Profis.
Mit dem Powador XP500-HV TL entwickeln wir unsere Zentralwechselrichterserie weiter. Neben der neuen Leistungsklasse wartet das Gerät mit einem neu gestalteten IP21-Gehäuse auf, das auf der Intersolar zum ersten Mal zu sehen sein wird. Der Powador XP500-HV TL ist der größte trafolose Wechselrichter der Powador XP Serie. Der Trafo wird projektspezifisch gewählt für höchste Planungsfreiheit. Die vollständig digitale Steuerung hat der Powador XP500-HV TL mit allen anderen Geräten dieser Baureihe gemein; die integrierten Netzparameter lassen sich so immer und überall an unterschiedliche Anforderungen anpassen. Der Wechselrichter erfüllt die Nieder- und Mittelspannungsrichtlinie und ist somit selbstverständlich in der Lage, Blindleistung zu liefern.
BU: Design-Studie des neuen Gehäuses für die Powador XP-Serie.
Von Grund auf neu gestaltet haben wir unser Software-Tool zur Anlagenplanung. Damit geht auch ein neuer Name einher: aus dem betagten KACOCALC Pro wird Powador PV-pilot. Die optimierte, interaktive Bedienerführung über eine Windows-kompatible Oberfläche erlaubt in der überarbeiteten Struktur die freie Kombination verschiedener Wechselrichtertypen und liefert eine feinere Auflösung bei den Verschaltungsvorschlägen. Natürlich lassen sich auch anspruchsvolle Auslegungsvorschläge für unterschiedliche Teilgeneratoren mit unseren neuen Powador Drehstromwechselrichtern erzeugen. Eine hoch detaillierte Auslegung ist selbst mit Unterstützung des PV-pilot eine Sache für Experten. Damit sich auch angehende Anlagenbetreiber einen guten ersten Eindruck der möglichen Auslegungen verschaffen können, bietet das Tool neben dem Expert Mode auch einen einfacheren Quick Mode.
Zur lokalen Auswertung von PV-Anlagen präsentieren wir den Powador-LOG. Bis zu sechs Wechselrichter kann dieser Datenlogger über RS485 auswerten. Dem Anlagenbetreiber stehen jederzeit alle wichtigen Daten zur Verfügung: von der aktuellen Leistung der Anlage und der einzelnen Wechselrichter bis hin zur Monats- und Jahresproduktion. Die vom Powador-LOG gesammelten Messdaten werden zeitgemäß über WLAN an einen Empfänger gesendet und dort als Bilderschau dargestellt. Als Empfänger dient die ganze Bandbreite vom Smartphone über das Netbook bis zum MP3-Player und Fernseher.
BU: Der Datenlogger Powador-LOG von KACO new energy wertet bis zu sechs Wechselrichter aus und sendet via WLAN an Endgeräte.
Die kumulierte Leistung der Photovoltaik in Deutschland lag Ende 2010 bei über 17 GW. Bei dieser Leistung stoßen bereits heute die Stromnetze mancher Regionen während der Sommermonate an ihre Aufnahmegrenze. Für eine Entlastung der Netze sorgt unsere Speicherlösung, die u.a. für PV-Anlagen vorgesehen ist. Sie sorgt dafür, dass dezentral erzeugte Energie auch zeitversetzt am Entstehungsort abgerufen werden kann. In Einfamilienhäusern lässt sich beispielsweise der Anteil der selbst genutzten Solarenergie durch die Integration unseres Speichersystems mit einem intelligenten Home Energy Manager im Jahresdurchschnitt auf über 70 Prozent steigern. Eigenheimbesitzer profitieren dadurch von der attraktiven Eigenverbrauchsvergütung des EEG.
BU: Speichersystem von KACO new energy mit intelligentem Home Energy Manager.
Systeme zur Energieversorgung netzferner Gebiete oder Regionen mit einer geringen Netzzuverlässigkeit sind nicht neu, allerdings kommen hier meist Dieselgeneratoren zum Einsatz. Alternativen zum Dieselaggregat sind regenerative Systemtechnologien der nächsten Generation: abgestimmte Systemlösungen aus einer Hand, universell skalierbar und mit hohen Wirkungsgraden sowie hoher Zuverlässigkeit.
Mit unserem Projekt „Elektrifizierung netzferner Regionen“ entwickeln wir eine solche Turnkey-Systemlösung. Das Herz der Anlage besteht aus einem MPPT-Laderegler, einer Hybrid-Batterie (Lithium-Blei) und einem Zentralwechselrichter (ca. 100 kW DC-Leistung). Eine Integration von AC- und DC-seitigen Erzeugern ist flexibel möglich, ebenso die Anbindung an ein öffentliches Stromnetz. Die Intelligenz des Systems bildet das Energiemanagementsystem. Über einen einheitlichen Kommunikationsstandard verbindet dieses Erzeuger und Verbraucher zu einer funktionsfähigen Einheit. Ein neuentwickelter Hybrid-Speicher (Lithium-Blei) gewährleistet die optimale Nutzung lokal vorhandener Energien und sichert gleichzeitig die Unabhängigkeit einer ganzen Siedlung.
Sonnenschein lässt sich nicht steuern. Aber immer genauer vorhersagen! Das neue Prognose-Tool von KACO new energy ermöglicht es Netzbetreibern, mit über 97prozentiger Genauigkeit die zu erwartende Solarstrommenge der nächsten drei Tage vorherzusagen. Die Vorhersagen erfolgen stundengenau und können auf Bundesländer respektive Teilnetze eingegrenzt werden. Um die Netzintegration von Solarstrom zu verbessern, sind möglichst genaue Prognosen nötig. So können Engpässe und Überangebot von Solarstrom in Kombination mit flexibel regelbaren Kraftwerken gesteuert werden, und regenerativ erzeugte Energie kann – wie im EEG festgelegt – bevorzugt durch die Netze fließen.
BU: Prognose-Tool von KACO new energy sagt den Solarstromertrag mit 97prozentiger Genauigkeit vorher.
Sie finden KACO new energy auf der Intersolar München in Halle B4 am Stand 130.













