(openPR) Utl.: Österreichs Versicherungen texten am User vorbei
(Wien) – Der 10. Versicherungs-Ranking-Check des E-Marketing Spezialisten Iphos IT Solutions zeigte einmal mehr, dass sich die Texte auf den Websites österreichischer Versicherungsunternehmen nicht an der Sprache informationssuchender User orientiert, sondern die Werbebotschaften aus Print und TV widerspiegelt . Top-Positionen in den Google-Suchergebnisseiten werden so Versicherungsvergleichsagenturen oder Organisationen wie der Arbeiterkammer oder dem ÖAMTC überlassen, die im Web auf Information statt Werbung setzen.
Iphos IT Solutions untersucht im Rahmen des Suchmaschinen Ranking Checks quartalsweise das Google-Ranking von 58 österreichischen Versicherungswebsites. Dabei werden mehr als 170 Keywords und Suchbegriffskombinationen rund um das Thema „Versicherung“ zur Messung der Position in den Suchergebnislisten herangezogen. Ein spezielles Punkteschema macht die einzelnen Ergebnisse vergleichbar. Die Gruppierung in Spezialgebiete wie z.B. „KFZ & Auto“, „Rechtsschutz“ oder „Bausparen“ gibt auch kleineren Versicherungsunternehmen einen spezifischen Überblick über ihr Standing und allfällige Verbesserungspotentiale.
Rund 22.200 Suchanfragen zum Keyword „auto versicherung“ werden jeden Monat in Österreich über Google abgesetzt. Nach dem Begriff „kfz versicherung“ hingegen suchen lediglich 12.100 Personen. Trotzdem verwenden die meisten Versicherungsunternehmen im Sinne einer in Printmedien durchaus üblichen einheitlichen Verwendung gängiger Schlüsselbegriffe ausschließlich letztere Kombination. „Fast zwei Drittel der User auf der Suche nach einer passenden Versicherung für ihr Auto werden damit quasi ausgeschlossen“, stellt Christoph Wendl, Geschäftsführer von Iphos IT Solutions, fest. „Im Web geht es in erster Linie darum, von interessierten Nutzern gefunden zu werden. Witzige Werbeslogans als Überschrift einer Produktseite auf dem Internetauftritt tragen allerdings nicht dazu bei. Viele Marketing-Verantwortliche scheinen sich nicht darüber im Klaren zu sein, dass auf Webseiten eine andere Art von Text als in Hochglanzbroschüren gefragt ist“, so Wendl weiter. „Professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen wäre hier sinnvoll – egal ob es um die Recherche passender Keywords geht, das Überarbeiten von Texten für Suchmaschinen oder einen Workshop, um sich die wichtigsten Fähigkeiten selbst anzueignen. Dann klappt’s auch mit dem Ranking!“
Mehr Transparenz durch den Einsatz von Online-Kalkulatoren
Einer aktuellen Studie der Commerz Finanz zum Verbraucherverhalten in mehreren europäischen Ländern – dem Europa Konsumbarometer 2011 – zufolge, recherchieren Konsumenten heute äußerst gründlich, bevor eine Kaufentscheidung getroffen wird. Transparenz und die Möglichkeit Preise und Leistungen online zu vergleichen sind den Menschen dabei wichtig. Diese Transparenz kann man durch den Einsatz professioneller Online-Kalkulatoren gezielt steigern. Gerade bei Websites im Versicherungs- und Finanzdienstleistungssektor bieten Tarifrechner und Online-Kalkulatoren dem Nutzer die Möglichkeit, auf seinen Bedarf hin abgestimmte Preismodelle zu berechnen und so eigene Vergleiche anzustellen. „Selbst wenn der eigentliche Vertrag dann bei einem Makler abgeschlossen wird, die Leute schätzen die Chance, sich selbst ein Bild zu machen, sich vorab zu informieren“, bestätigt Christoph Wendl diesen Trend.
Iphos IT Solutions hat deshalb in diesem Quartal die Tarifrechner und Online-Kalkulatoren auf den Internetauftritten der österreichischen Versicherungs- und Finanzdienstleister genauer unter die Lupe genommen. Bei mehr als der Hälfte der untersuchten Websites (54,00%) war gar kein Online-Rechner zu finden. 8,00% bieten ihren Nutzern immerhin eine sehr einfache Variante eigene Berechnungen anzustellen. Wirklich zufriedenstellende Lösungen finden sich bei 38,00% der Versicherer. „Ein guter Tarifrechner bietet eindeutig einen Wettbewerbsvorteil und schafft Transparenz und Vertrauen. Ich finde es höchst erstaunlich, dass nicht mehr Unternehmen von der Möglichkeit, ihren Kunden transparente Entscheidungshilfen zu bieten, Gebrauch machen“, zeigt sich Wendl überrascht. „Auch die Funktion, Versicherungen gleich online abzuschließen findet sich nur bei 26,00% der von uns untersuchten Internetauftritte. Da geht viel Potential verloren“, erklärte Wendl abschließend.
Iphos IT Solutions hat sich darauf spezialisiert, Versicherungsunternehmen und Finanzdienstleister mit speziellen E-Marketing und Software Lösungen dabei zu unterstützen, ihre Präsenz im Web erfolgreich zu verstärken. Mit dem SEO-Improvement Process Cycle konnte Iphos bereits vielen Kunden zu besseren Ranking-Positionen und damit auch mehr Zugriffen und Kundenanfragen verhelfen.
(17.5.2011)
Mehr Info: http://www.ranking-check.at












