(openPR) Rechtsstreitigkeiten können insbesondere Selbständige oder Freiberufler finanziell hart treffen, sofern die Kosten für Anwälte, Gerichte oder Gutachter aus eigener Tasche bezahlt werden müssen. Viele Prozesse könnten mit einer geeigneten Rechtsschutzversicherung ohne großes Kostenrisiko bestritten werden. Bei der Auswahl des passenden Tarifes sollte man sich mit dem Leistungsumfang allerdings genau auseinandersetzen, da die Leistungen der unzählbaren Angebote teilweise deutlich voneinander abweichen.
Welche Bereiche können im Firmenrechtsschutz beispielsweise versichert werden?
Arbeitgeber-Rechtsschutz:
Streitigkeiten mit einem gekündigten Mitarbeiter, der vor dem Arbeitsgericht gegen seine Kündigung vorgehen will.
Steuer-Rechtsschutz:
Im Rahmen einer Betriebsprüfung kann es zu Ärger mit dem Finanzamt kommen, wenn Teile der Steuererklärung nicht anerkannt werden. Die Finanzbehörde fordert hohe Nachzahlungen, so dass es zu einem Rechtsstreit kommt.
Daten-Rechtsschutz:
Sensible Kundendaten wurden nicht ausreichend gesichert und gelangen dadurch in die Öffentlichkeit. Der Selbständige bzw. das Unternehmen müssen sich hierfür vor Gericht verantworten.
Sozialgerichts-Rechtsschutz:
Die gesetzliche Krankenkasse wirft dem Unternehmer vor, dass Sozialversicherungsbeiträge nicht ordnungsgemäß abgeführt wurden, da ein Angestellter möglicherweise scheinselbständig war.
Straf-Rechtsschutz:
Durch unachtsames Verhalten des Auszubildenden wurde ein Feuer in den Geschäftsräumen ausgelöst. Gegen das Unternehmen wird wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.
Schadenersatz-Rechtsschutz:
Ein Konkurrent wirft dem Selbständigen bzw. Unternehmen öffentlich schlechte Arbeit vor und denunziert dadurch das Unternehmen. Es kommt zu Umsatzeinbußen, da der Ruf des Unternehmens beschädigt wurde. Die Schadenersatzforderung soll vor Gericht geprüft werden.
Versicherungs-Vertrags-Rechtsschutz für gewerbliche Versicherungen:
Die Betriebshaftpflichtversicherung verweigert nach einem Schadenfall die Leistung. Der Selbständige muss gerichtlich gegen den eigenen Versicherer vorgehen.
Antidiskriminierungs-Rechtsschutz:
Auf eine öffentliche Stellenausschreibung meldet sich ein männlicher Bewerber, der aber abgelehnt wird. Auf Grund der besseren Qualifikation erhält eine Frau die angebotene Stelle. Der männliche Bewerber fühlt sich diskriminiert und wirft dem Unternehmen vor, er sei nur auf Grund des Geschlechtes abgelehnt worden.
Firmenvertrags-Rechtsschutz für Nebengeschäfte:
Drei Monate nach der Umgestaltung der Pausenräume durch eine Fachfirma treten große Mängel auf. Es kommt zu einem Prozess, um die Nachbesserung durchzusetzen.
Rechtsschutz im Verkehrsbereich:
Bei einer Fahrt mit dem gewerblich genutzten Wagen kommt es zu einem Unfall. Da die Situation unklar bleibt, kommt es zu einem Prozess.
Rechtsschutz im Immobilienbereich:
Es kommt zu Streit mit dem Vermieter der Büroräume auf Grund einer möglicherweise überhöhten Jahresabrechnung der Nebenkosten.
Spezial-Straf-Rechtsschutz:
Über den Baustein des Spezial-Straf-Rechtsschutzes bieten einige Versicherer auch Versicherungsschutz bei einem Vorwurf von Vorsatztaten. Die Staatsanwaltschaft durchsucht beispielsweise die Büroräume, da dem Unternehmen vorsätzliche Steuerhinterziehung vorgeworfen wird.
Mögliche Streitfälle sind in einer Vielzahl vorhanden. Die vorgenannten Beispiele sind allerdings nicht automatisch bei allen Rechtsschutzversicherungen für Selbständige mit enthalten. Bei der Auswahl des geeigneten Anbieters sollten Selbständige und Unternehmen daher genau prüfen, welche Leistungsbausteine benötigt werden könnten und welche Leistungen der Rechtsschutzversicherer auch tatsächlich anbietet.
Weitere Informationen zum Thema Rechtsschutz für Selbständige und Unternehmen sind auf dem Internetportal www.Gewerbe.young-insurance.de zu finden.











