(openPR) Was die Griechen lieben: Politik und die Farbe Blau.
Gewußt, daß das deutsche Wort »Idiot« von Griechisch idiotis abstammt, was soviel bedeutet wie »Mensch, der sich für öffentliche Angelegenheiten nicht interessiert«, also unwissend und töricht ist?
Tatsächlich kann der aufgeschlossene Busreisende in Griechenland noch auf der abgelegensten Route an eifrigen Diskussionen teilnehmen, die sich vor allem um eines drehen: die Volksvertreter und deren Machenschaften.
Das »rollende Parlament« beginnt zu debattieren, sobald im Radio Nachrichten gesendet werden. Während der Fahrer die Straße im Blick behält, gibt der Busschaffner den Moderatoren: Er hat ein Auge darauf, daß jeder abwechselnd das Wort ergreifen kann und auch Minderheitenmeinungen angehört werden.
Das gilt auch für Ausländer oder »xenos«, denn es wird sich immer jemand als Dolmetscher finden. Sie werden zur politischen Lage in ihrem Land befragt werden, man wird Sie auffordern, Ihre Ansicht zur EU, zu den allen Winzern gewährten Subventionen, zum eventuellen Beitritt der Türkei zur EG usw. kundzutun.
Doch nicht nur die Politik hat es den Griechen angetan - auch die Abwehr von Pechsträhnen ist bei ihnen von großer Bedeutung.
Wenige Griechen werden ohne zu lügen behaupten, sie glaubten nicht an die unheilvolle Macht der »mountza«-Geste (während man den Arm in Richtung auf die verwünschte Person ausstreckt, gilt es darauf zu achten, daß alle Finger gut abgespreizt sind und die Handfläche auf den Unglückskandidaten weist) oder an den »mati« (den bösen Blick). Schutz vor letzterem bietet eine blaue Perle, die, ständig bei sich getragen, ein Auge darstellt; oder aber man trägt hinter dem Ohrläppchen einen kleinen Rußflecken auf.
Nicht nur den bösen Blick, auch Begehrlichkeit und Eifersucht pariert man durch dreimaliges Ausspucken auf die Erde, auf taktvolle aber gut hörbare Art und Weise; oder man hängt eine Knoblauchzehe in den herrlichen Zitronenbaum, auf den die Nachbarin ein Auge geworfen hat. Trifft man diese Vorkehrungen nicht, droht ihr »böser Blick« den Baum auszutrocknen oder läßt ihm eine Krankheit angedeihen.
Beeindrucken wird sicher auch die Manie aller Taxi- und Busfahrer, das Armaturenbrett ihres Fahrzeugs mit den verschiedenartigsten Gegenständen von mehr oder minder schlechtem Geschmack zu »dekorieren«: mit Rosenkränzen aus blauen Perlen, Ikonen, kleinen Plastikgefäßen. Dazu muß man wissen, daß Blau Unheil abwendet, daß die Ikonen den Fahrer vor den Risiken der Straße schützen und daß das oberhalb des Lenkrads baumelnde Fläschchen Weihwasser enthält.
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