(openPR) Neue Website zum Informationsaustausch
Die Nachfrage deutschsprachiger Schüler nach einen Gastschuljahr in den Vereinigten Staaten ist ungebrochen hoch. Auch Eltern stehen einem derartigen Unterfangen positiv gegenüber, sind doch die Vorteile nicht zu übersehen: perfekte Englischkenntnisse, interkulturelle Kompetenz, ein Stück Erwachsenwerden.
Häufig macht sich jedoch direkt nach dem Entschluss zunächst Ratlosigkeit breit: wo anfangen? Die Fülle der angebotenen Informationen ist schier unerschöpflich, teils veraltet und häufig – im Fall von Werbebroschüren der Organisationen – äußerst subjektiv. Der Informationssuchende benötigt einen aktuellen Wegweiser, der ihn informiert, unabhängig berät und Möglichkeiten des informellen Austauschs bietet. Zu diesem Zweck hat der Verlag interconnections die neue Webpräsenz www.gastschuljahr.de geschaffen.
Ein Großteil der Artikel auf der Website befasst sich mit dem Leben in den USA– von der High School mit ungewohnten Fächern und fremdartiger Struktur über das religiöse und kulturelle Leben der US-Amerikaner bis hin zu Politik und Geschichte.
Aktuelles Zeitgeschehen wird ebenso angesprochen wie gesellschaftliche Trends und Tipps zur Vorbereitung wie der Umgang mit Agenturen, deutliche Worte zu den Kosten sowie Förderungsmöglichkeiten. Dabei werden auch negative Themen angesprochen, wie die mangelhafte Allgemeinbildung, mafiöse Strukturen bei der Auswahl der Unterrichtsmethoden, verschleierte rassistische Angriffe auf Präsident Obama oder unschuldig zum Tode Verurteilte. Schließlich gilt es, die rosarote Brille abzusetzen und sich genau über Vor- und Nachteile zu informieren, bevor man in jungen Jahren ein ganzes Jahr allein in einem fremden Land verbringt.
Ein Forum zum Austausch von Gleichgesinnten bietet die Möglichkeit, Ehemaligen alle brennenden Fragen zu stellen: Ob man etwa mit einem Nasenflügelpiercing gar keine Chance hat, in eine amerikanische Gastfamilie aufgenommen zu werden, ob man in dem Jahr tatsächlich so viel zunimmt oder wie das Verhältnis von Schülern und Lehrern an einer High School aussieht.
In Blogs berichten aktuelle Gastschüler von ihren Abenteuern in den USA – so erzählt etwa Johanna ganz begeistert aus Wisconsin: „Hey, wir hören die gleiche Mucke! Die Jugendlichen hören hier genau dasselbe wie wir! Wir alle könnten sofort ein Fachgespräch über Bands, Inhalte oder Outfits führen, es gibt keinen Unterschied zwischen den aktuellen Charts. Das macht es einem natürlich auch leichter, ins Gespräch zu kommen oder bei Partys gleich ordentlich mitzufeiern.“
Währenddessen versucht ihre Mutter im eigenen Blog das Gefühlswirrwarr der zurückgelassenen Eltern zu beschreiben: „Die Woche vor der Abreise ist einfach nur krankmachend. Ich habe mich ständig gefragt, wer eigentlich auf diese Schnapsidee gekommen ist. Die Abreisesituation hat nur noch Magenschmerzen verursacht, und erst am nächsten Tag wird richtig bewusst, dass nun eingetreten ist, was so lange gewährt hat. Nun sind alle Gefühle wieder im Gleichgewicht, und das Leben läuft prima.“
Während der Fokus der Website (noch!) auf den Vereinigten Staaten liegt, soll in nächster Zeit auch der Austausch mit Kanada, Australien und weiteren Ländern angesprochen werden. Wer sich redaktionell beteiligen möchte, ist willkommen. Als Anreiz vergibt der Verlag Bücher aus dem eigenen Programm.
Das Buch zur Webseite wird bis Januar 2010 erscheinen und über http://shop.interconnections.de erhältlich sein.
Highschool USA & Kanada mit alternativen Austauschprogrammen
Ratgeber für Eltern und Schüler zu einem gelungenen Schuljahr in Nordamerika
ISBN: 978-3-86040-144-6, ca. 192 S. - 20,5 x 14,5 cm













