(openPR) Bei einer Parodontitis-Erkrankung kommen mehrere ungünstige Faktoren zusammen. Ein Risikofaktor ist eine unzureichende Mundhygiene. Des Weiteren spielen Allgemeinerkrankungen, genetische Dispositionen oder auch Rauchen, Übergewicht und Stress eine Rolle. Um Parodontitis erfolgreich zu behandeln, sollte eine langfristige Therapie angewendet werden.
Ausgangspunkt einer Parodontitis ist eine Zahnfleischentzündung. Diese wird von Bakterien im Zahnbelag ausgelöst. Hier setzt die erste Prävention an. Für eine umfassende Mundhygiene sind eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung, der richtige Gebrauch der Zahnbürste, der Einsatz von Zahnseide und Interdentalbürstchen sowie eine regelmäßige Zungenreinigung notwendig. Das Beseitigen aller erreichbaren harten und weichen Beläge auf der Zahnoberfläche mittels der angewendeten Mundhygiene ist ein wichtiger Schritt. In einer zweiten Phase verwenden wir, Ihre Zahnarztpraxis Berlin Wilmersdorf, Handinstrumente und Ultraschallgeräte zusammen mit antibakteriellen Spüllösungen unter lokaler Betäubung, um die Beläge in den Zahnfleischtaschen zu entfernen. Nach dieser Behandlung klingt eine tiefer liegende Entzündung ab. Das Zahnfleisch schwillt ab und geht am Zahn zurück. Dadurch ist mehr von der Zahnwurzel sichtbar und die Zähne erscheinen länger. Dies erscheint optisch nicht besonders schön. Aber ein wichtiges Ziel ist erreicht, nämlich ein entzündungsfreies Gewebe.
Nach dem Abklingen der Entzündung wird der Zustand des Zahnfleisches und der des Zahnhalteapparates von der Zahnarztpraxis Berlin Wilmersdorf regelmäßig kontrolliert. Tritt beispielsweise wieder Zahnfleischbluten auf, ist dies ein Hinweis auf eine Entzündung. Die Pflegebemühungen werden also intensiviert. Im Rahmen einer Parodontitistherapie gibt es für Patienten in der Regel alle drei Monate Reinigungs- und Kontrolltermine. Bei stabilem, also entzündungsfreiem Zustand können die Intervalle verlängert werden. Erst wenn der entzündungsfreie Zustand länger erhalten bleibt, sind weitere Behandlungen wie Zahnersatz oder Implantate sinnvoll. Denn auch Implantate können von Parodontitis-Erregern angegriffen werden. Bakterien können sich zwischen Implantat und Knochen setzen. Dadurch bildet sich ein größer werdender Spalt und das Implantat kann sich lockern.









