(openPR) SPH-Direct steuert Einkauf, schwimmende Lager und Versandhandelsprozesse
Stuttgart, 4. Mai 2011 – Die Mirabeau Versand GmbH setzt seit Januar 2011 die neue Software der SPH AG für ihren Distanzhandel mit hochwertigen Lifestyle-Produkten mit Schwerpunkt Möbel und Wohnaccessoires ein. Das Nürnberger Unternehmen ist somit nach dem schweizer Fotoservice Ifolor und dem Münchener Sportmodelabel Bogner bereits der dritte renommierte Versender, der zu der erst im Jahr 2010 eingeführten Versandhandelslösung SPH-Direct basierend auf Microsoft Dynamics AX gewechselt hat.
Nach etwas mehr als sechs Monaten Projektlaufzeit bis zum Praxisstart hat mirabeau gemeinsam mit SPH seine komplette Systemlandschaft umgebaut: Zwei operative Kernsysteme für Einkauf, Beschaffung, Kundenservice und Logistikabwicklung sowie das dispositive Datawarehouse und die SAP-Finanzsysteme für Debitoren-, Kreditoren- und Hauptbuchhaltung wurden in einem Zug ausgetauscht. SPH-Direct deckt somit bei mirabeau sämtliche Funktionen des Versand- und Online-Handels ab. Die größten Herausforderungen stellten dabei der komplexe Wareneinkauf über Asien dar, sowie die Sperrgutabwicklung, die parallel zum normalen Post-Versandgeschäft in einem separaten Prozess mit differenzierten Lieferkonditionen abgewickelt wird.
Die Ware aus Fernost kann mit der Lösung bereits während des Transports im schwimmenden Containerlager erfasst und in die Bewertung der Lagerbestände einbezogen werden. Die entsprechenden Zollprozeduren sowie die Lieferzeiten eingekaufter Artikel werden automatisch berücksichtigt. Neben der Kundenbuchhaltung ist auch die Finanzbuchhaltung in die Lösung integriert, die damit die zuvor im Einsatz befindlichen SAP-Lösungen ersetzt. Alle betrieblichen Vorgänge sind miteinander verknüpft, revisionssicher abgebildet und basieren auf einer zentralen Datenhaltung. Über das Standardsystem Tradebyte ist mirabeau zudem an externe Verkaufsplattformen wie Amazon oder Neckermann angebunden.
„Mit der SPH-Software haben wir ein für unsere Bedürfnisse maßgeschneidertes, leistungsstarkes System eingeführt, das mirabeau noch kundenorientierter, wirtschaftlicher und effizienter macht und technologisch eine weitere Internationalisierung unseres Geschäftes vorbereitet“, urteilen Geschäftsführer Dr. Christian Bühring und IT-Leiter Ingo Altermann unisono.
Die Ablösung des eigenentwickelten Altsystems war insbesondere aus Gründen mangelnder Flexibilität, aber auch deshalb erforderlich geworden, weil es in die technologische Infrastruktur der heute insolventen KarstadtQuelle-Gruppe eingebunden war.













