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Bin Laden tot, Dollar gewinnt an Boden

02.05.201113:14 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Leipzig. (Ceto) Die Woche startet mit einem Paukenschlag: Amerikaner haben den meistgesuchten Mann der Welt, Al-Kaida-Chef Osama bin Laden, getötet. Die Terrorgefahr ist deswegen freilich nicht gesunken, vielleicht ist zunächst sogar das Gegenteil der Fall. Der „Wert“ dieser für viele Amerikaner lang erwarteten Nachricht ist eher ein symbolischer, was sich nichtsdestotrotz an den Finanzmärkten manifestiert. So gewann der Dollar, zuletzt geschwächt durch die US-Finanzpolitik, etwas an Boden. Mit den Ölpreisen geht es etwas abwärts. Für diese Richtung spricht ebenso der immer wieder stotternde Konjunkturmotor, zumal die Befürchtung laut wird, dass zu hohe Ölpreise die Wirtschaftsentwicklung belasten könnten. Internationale Organisationen senkten bereits ihre Wachstumsprognosen.
Insgesamt dominieren derzeit die preissenkenden Faktoren – spürbare Verluste mussten die Öl-Notierungen allerdings nicht hinnehmen. Und mittel- sowie langfristig zeigt der Preistrend trotz Schwankungen unbeirrt nach oben.
Auf dem hiesigen Heizölmarkt ist heute nur mit leichten Anpassungen zu rechnen. Analysten erwarten geringfügige Aufschläge gegenüber Freitag.

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