(openPR) Alex Max Band, der Sänger von The Calling, tourte zum zweiten Mal durch Deutschland und scheint an Wiederholungen nicht so viel Spaß zu haben. Unterstützt wurde er von der deutschen Band Acht - stahlen sie ihm vielleicht ein wenig die "Show"?
Recklinghausen, 20.03.2011. Die Vest Arena ist gut gefüllt - live spielen soll der US-Sänger Alex Max Band, der mit "Tonight" einen Ohrwurm 2010 landete. Um acht Uhr begann das Vorprogramm für den Amerikaner: Acht, eine junge Band aus München, sollen ein wenig anheizen und für gute Stimmung sorgen.
Mit ihrem Song "Stell Dir Vor" betreten die Jungs die Bühne und rocken sofort überdurchschnittlich gut gelaunt mit ihren Instrumenten in der Hand los. Wenn der smarte Frontmann Gil Ofarim sich so mit einer Hand durch die Haare fährt, während die andere Hand die Saiten der Gitarre gar nicht loslassen möchte, und er dazu noch so glücklich und zufrieden lächelt, weiß man eines ganz sicher: der Junge will nichts anderes, die Jungs von Acht wollen Menschen erreichen und bewegen - und das schaffen sie von Sekunde 1 an, als hätten sie nie etwas anderes getan.
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Völlig konzentriert und trotzdem mit einer Leichtigkeit, die das Publikum erfasst, singt der charmante Rockstar "Gut Sein" und wird dabei musikalisch von seinen talentierten Bandjungs unterstützt. Nach jedem zu Recht erhaschten Applaus freuen sich die Jungs wie kleine Kinder, dass das, wo sie so viel Herz, Liebe und Leidenschaft reinstecken, bei dem Publikum ankommt: "Ich glaube wir haben heute ein paar neue Hörer dazugewonnen. Das fühlt sich gut an!", lächelt Gil. Mit insgesamt einer halben Stunde Rock pur begeistert die Münchener Band das Ruhrgebiet und zieht es voll in ihren Bann, sodass der Sänger seine Band um eine kurze Pause bittet, damit sie den Applaus genießen können. Bei der Rockballade "Zufall" wird das Publikum zum Mitsingen aufgefordert und ist natürlich sofort dabei: "Wie du bist, wie du lebst, unsere Welt sich versteht, Liebe frei, bin dabei, nicht mehr unterzugehen", gröhlt die komplette Vest Arena, die eigentlich erschienen ist, um Alex Max Band zu hören.
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Nachdem sich Acht mit dem Non-Album-Track "Neuzeitstürmer" und dem emotionalen Musikstück "Allein" verabschieden, ertönen plötzlich laute Zugabe-Rufe. Man wiederhole noch einmal: es handelte sich um die Vorband. "Wir würden gerne...", lächelt der Sänger einmal mehr charmant und ehrlich. Die Vertragsregelungen lassen so eine Ausnahme wohl nicht zu. Schade!
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Nach einer Umbaupause kommt Alex Max Band um kurz nach 21 Uhr mit einem "Coldplay"-Intro auf die Bühne und es sieht aus, als müsse er diese Show jetzt so durchziehen. Wo ist der Spaß und die Leidenschaft, die die Vorband gerad' noch hatte? Futsch. Mit seiner Hit-Single "Tonight" beginnt der Ex-The-Calling-Sänger seine Show, direkt gefolgt von der zweiten Single "We've All Been There". Die Fans jubeln und singen zwar mit, aber keiner wirkt so gebannt wie noch beim Support-Ac(h)t zuvor. Zwischendurch spricht Alex ganz unpersönlich mit seinen Fans, sagt Standard-Dinge, die wahrscheinlich jede Stadt hört. Die Ehrlichkeit, die man zuvor bei Acht gehört hat, gibt's hier nicht. Es wirkt wie ein Muss, auch wenn er "What Is Love" besingt oder seine neue Single "Euphoria" vorstellt. Beim Umgucken stellen wir fest, dass die Fans gelangweilt scheinen - diese Wahrnehmung können wir auch auf Internetseiten nachlesen: "Ihr wart gestern bedeutend besser als der Hauptact!", schreibt Katrin bei Facebook auf das Acht-Profil, und auch Maureen sieht es ähnlich: "Ihr wart klasse am samstag in herford! besser als der hauptact! weiter so!!!".
>> Kauft hier "Stell Dir Vor", das ACHT-Album: http://www.amazon.de/Stell-Dir-Vor-Acht/dp/B003ZBTEHQ/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1300732842&sr=8-1
Ein Hauptact kann auch mal in die Hose gehen - und die Fans hätten lieber mehr von Acht gehört, als den lustlosen Alex Max Band live zu sehen. Nicht alles kann sich ein US-Star erlauben, auch nicht wenn er mit "Wherever You Will Go" einen Riesen-Hit in der Chartgeschichte landete - damals schien er noch Lust und Leidenschaft für die Musik zu haben, heute funken seine Augen nicht mehr so voller Musiklust. Die Jungs von Acht beweisen, dass man das, was man macht, auf vollster Überzeugung machen sollte und so vereinnahmten sie das Publikum kurzerhand für sich.











