(openPR) am 16. Mai im Cinemaxx in Kiel. Alle Darsteller werden vor Ort sein. Wir laden alle Pressevertreter ein. Die norddeutsche Low-Budget-Kinoproduktion ist nach "Deichking" der zweite Film des norddeutschen Filmemachers Michael Söth. Dieses mal mit dabei sind Eva Habermann, John Barron, Stefan Hossfeld, Luzie Buck, Tetje Mierendorf, Fabian Harloff, Dirk Bach, Ansgar Hüttenmüller uva.. Der Film entstand 2010 fast ausschliesslich im Freilichtmuseum Molfsee bei Kiel. Unter anderem wurde aber auch in Hamburg und in Glückstadt gedreht.
Weitere Infos und Trailer gibt es auf der Homepage zum Film: www.bf-derfilm.de
Die Story:
Im zweiten Weltkrieg wird eine kleine norddeutsche Dorfgemeinschaft nach einem Bombenangriff auf ein deutsches Waffenlager versehentlich für zerstört erklärt. Die Dorfbewohner jedoch erfreuen sich nach einigen Tagen im Luftschutzkeller bester Gesundheit. So lebt man hier rasch seinen gewohnten Alltag weiter und bekommt über Generationen nicht mit, dass der Krieg bereits vorbei ist - bis heute.
Eines Tages verfährt sich Klaus Engelhardt (John Barron), Taugenichts und Wagenwäscher des Hamburger Nachtclub-Königs Horst „Hoddel“ Baumann (Tetje Mierendorf), mit dem Aston Martin seines Chefs in dieses Dorf. Navigationsgerät und Telefon haben hier keinen Empfang. Klaus steht verzweifelt irgendwo im Niemandsland und weiß nicht mehr weiter.
Der wütende Hoddel sendet unterdessen seine beiden Killer Gerd Gärtner (Silva Gonzales) und Timo Thomsen (Fabian Harloff) aus. Die Beiden sollen Hoddels Lieblingsauto und Klaus wieder zurückholen: Tot oder lebendig – Hauptsache der Aston bleibt heil.
Nach langem Suchen in der verwucherten Einöde sieht Klaus am Wegesrand einen alten Mann und hofft, dass dieser ihm den Weg zur Autobahn weisen kann. Doch der scheint noch nicht einmal Klaus’ Sprache zu sprechen. Plötzlich wird Klaus niedergestreckt.
Als er wieder zu Sinnen kommt, traut er seinen Augen nicht. Er ist in einem alten Verlies eingesperrt. Martha Pansegrau (Eva Habermann), die Schwester des Dorfbürgermeisters und Richters Hartmut Pansegrau (Stefan Hossfeld), bringt ihm Wasser und Brot. Martha und Klaus sind sich auf Anhieb sympathisch, nur kann sich Martha dieses Gefühl nicht erklären. Gleich am Folgetag soll die Verurtei- lung zur Hinrichtung erfolgen. Nur die ihr bis dahin unbekannten Gefühle für Klaus geben Martha während der Urteilsverkündung den Mut, die Hinrichtung zunächst auszusetzen. Stattdessen soll Martha den „Fremden“ verhören und alles darüber in Erfahrung bringen, was die „Feinde“ vorhaben. Während der Verhöre kommen sich Klaus und Martha näher. Martha will mehr über die Welt „da draus- sen“ wissen. Sie schenkt Klaus Glauben.
Die „modernen“ System- und Wertevorstellungen von Klaus stoßen allerdings nicht bei allen Teilen der Dorfgemeinschaft auf Gegenliebe. Schnell haben sich zwei Parteien gebildet. Einige werden neugierig und wollen wissen, wie die Welt hinter der Dorfgrenze aussieht. Auf der anderen Seite steht Hartmut, der das funktionierende System der Gemeinschaft nicht verändern will und vor allem das große Interesse seiner Schwester an diesem Mann als nahende Bedrohung sieht.
Trotz der Widerstände ihres Bruders, lässt Martha Klaus frei, der aber keineswegs sofort das Weite sucht. Hartmut schmiedet einen Plan. Mit Intrigen versucht er, Klaus als den Eindringling darzustellen, der das Böse bringt. Als Klaus Martha überzeugen kann mit ihm das Dorf zu verlassen, sieht Hartmut keinen anderen Weg mehr, als seinen „Widersacher“ endgültig aus dem Weg zu räumen. Einen Anschlag auf den von Allen geliebten Schnapsbrenner versucht er Klaus in die Schuhe zu schieben. Daraufhin flüchtet Klaus entnervt aus dem Dorf.
Auf seiner „Frustfahrt“ kommt ihm aber plötzlich eine Idee und er steuert, trotz der Gefahr am Galgen zu enden, den Luxusschlitten zurück ins Dorf. Er entscheidet sich seinen Traum von einem eigenen Nachtclub genau hier in diesem Dorf zu verwirklichen.
Die große Liebe zu Martha und ein lange gehegter Traum lassen ihn zurückkehren. Wird er es schaffen seinen Traum zu verwirklichen?









