(openPR) [Wertheim, 28.04.2011] Den richtigen Mann fürs Leben zu finden ist oftmals leichter gesagt als getan. Forscher der Universität Sheffield in England haben in einer Studie herausgefunden, dass durch den hormonellen Einfluss der Antibabypille die Partnerwahl und die Attraktivität auf das andere Geschlecht negativ beeinflusst werden kann. Dieser These nach lässt sich schlussfolgern, dass Frauen, die natürlich verhüten, klar im Vorteil sind.
Die Forscherinnen Alexandra Alvergne und Virpi Lummaa haben in ihrer Studie „Does the contraceptive pill alter mate choice in humans“ („Verändert die Antibabypille die Partnerwahl bei Menschen“) gewichtige Zeichen dafür gefunden, dass die hormonelle Manipulation des weiblichen Zyklus die Partnerwahl von Frauen und von Männern beeinträchtigt. Die Wahl des Sexualpartners variiert aufgrund der Zyklusphase der Frau. So wählen Frauen, die nahe an ihrem Eisprung sind (und somit in ihrer hochfruchtbaren Phase) eher Männer, die die besten genetischen Voraussetzungen für die Zeugung eines Kindes mitbringen. Auch Männer fühlen sich stärker von Frauen in der Phase des Eisprungs angezogen, sie nehmen diese als attraktiver war. Interessant ist auch, dass Frauen an ihren fruchtbaren Tagen eher zum Fremdgehen mit genetisch idealeren Partnern neigen. Alvergne und Lummaa schlussfolgern, dass das „Fremdgehrisiko“ bei genetisch gut passenden Partnern hier somit geringer ist.
Auch deuten Studien darauf hin, dass „pillenfreie“ Frauen erfolgreicher darin sind, den Sexualpartner ihrer Wahl zu erobern. Pillennutzerinnen im Gegenzug haben größere Probleme ihre Partner langfristig zu binden, da Sie mit Frauen, die sich in der Phase des Eissprungs befinden, schwerer „mithalten“ können. Aber auch unerfüllter Kinderwunsch und gesundheitliche Probleme bei Kindern können möglicherweise hier begründet werden. Die englischen Forscherinnen sehen in der durch hormonelle Beeinflussung fehlgeleiteten Partnerwahl einen Risikofaktor hinsichtlich der sich vereinenden Gene. So wählen hormonell verhütende Frauen tendenziell eher Partner, die ihrem eigenen Genpool ähneln. Jedoch ist es wahrscheinlicher, ein gesundes Kind zu zeugen, je unterschiedlicher die Gene der Zeugenden sind.
Alexandra Alvergnes und Virpi Lummaas Fazit ist, dass Frauen, die hormonell verhüten, in der Wahl ihrer Sexualpartner manipuliert werden und ihre Fähigkeit, diese langfristig zu binden, vermindern sowie möglicherweise mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen haben. Frauen, die hormonfrei verhüten, gehen diesen Gefahren aus dem Weg und können durch gezielte Zyklusbeobachtung sogar ihre Partnerwahl reflektieren. Wer während seiner hochfruchtbaren Phase auf „Männerfang“ geht, dürfte nach Alvergnes und Lummaas tendenziell höhere Chancen haben, Mr. Right ausfindig zu machen. Ist dieser dann umgarnt, ist der Wahrscheinlichkeit einer glücklichen, gemeinsamen Zukunft somit eine wunderbare, natürliche Basis geschaffen. Mehr Informationen rund um das Thema Verhüten ohne Hormone finden interessierte Frauen (und Männer) unter www.verhuetung-cyclotest.de












