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Verhütungsmittel im Vergleich

17.09.200711:02 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Verhütungsmittel im Vergleich
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(openPR) Verhütung ist eine wichtige Sache und sollte gerade heut zu tage sehr ernst genommen werden. Neben der Pille als Klassiker, gibt es eine Reihe moderner Verhütungsmöglichkeiten. Wir stellen die verschiedenen Verhütungsmittel vor und zeigen Alternativen gegenüber der Pille auf.

Die Pille

Die Pille ist immer noch das Verhütungsmittel Nummer 1. Sie gilt als besonders sicher und ist somit das am häufigsten verwendete Verhütungsmittel in Deutschland. Die Hormone Östrogen und Gestagen unterdrücken den Eisprung. Die Pille ist grundsätzlich für alle Frauen geeignet. Die Verträglichkeit dagegen ist unterschiedlich. Hier hilft, wie bei allen Verhütungsfragen, der Frauenarzt oder die Frauenärztin weiter. Die Pille wird am ersten Tag der Monatsblutung eingenommen und schützt sofort. Der Nachteil liegt in der regelmäßigen Einnahme, die nicht vergessen werden darf. Am besten eignet sich die tägliche Einnahme zu einem festen Zeitpunkt wie z.B. Abends nach dem Zähneputzen. Nach 21 Tagen folgt eine Einnahmepause von 7 Tagen und die monatliche Blutung setzt ein. Sollte die Einnahme der Pille vergessen worden sein, so muss die fehlende Pille innerhalb der nächsten 12 Stunden eingenommen werden. So besteht der Empfängnisschutz weiterhin. Sind mehr als 12 Stunden vergangen, kann der Schutz nicht mehr optimal gewährt werden. Für eine optimale Verhütung sollten Sie so vorgehen wie es in diesem Fall in der Packungsbeilage beschrieben wird. Die Vorteile der Pille bestehen in einem guten Schutz vor ungewollter Schwangerschaft und in schwächeren und regelmäßigeren Blutungen. Die Nebenwirkungen halten sich in Grenzen und treten meistens in den ersten drei bis sechs Monaten in Form von Zwischenblutungen, Übelkeit oder Brustspannen auf.

Vaginalring

Der biegsame Vaginalring bietet eine Alternative zur Pille. Er besteht aus einem silikon- und latexfreien medizinischen Kunststoff und enthält die Hormone Östrogen und Gestagen. Der Ring wird während der Regel von der Frau selbst eingesetzt und bleibt für drei Wochen im Körper. Nach Ablauf der dreiwöchigen Liegezeit muss der Ring wieder entfernt und entsorgt werden. Dann folgt eine Pause von einer Woche, anschließend wird wieder ein neuer Ring eingeführt. Der Verhütungsschutz bleibt auch in der ringfreien Woche bestehen. Der Vaginalring sollte richtig eingesetzt, nicht als unangenehm empfunden werden. Die Sicherheit bei dieser Verhütungsmethode ist ähnlich hoch wie bei der Pille. Der sogenannte Pearl-Index liegt bei 0,4 - 0,65. Dieser Index gibt den Wert von 100 Frauen an, die mit dieser Methode verhüten und ungewollt schwanger geworden sind. Als Vergleich: Die Pille hat einen Perl-Index von 0,1 bis 0,9. Die Vorteile des Vaginalrings liegen bei der einfachen Handhabung und das er selbst eingesetzt werden kann. Es muss keine Pille geschluckt werden und die Hormondosis ist bei gleicher Wirksamkeit geringer als bei der Pille. Der Ring kann gelegentlich beim Geschlechtsverkehr spürbar sein und ist somit ein Nachteil bei dieser Verhütungsmethode. Der Vaginalring wird, genauso wie die Pille, vom Frauenarzt und Frauenärztin verschrieben.

Kupferkette

Eine wirkliche Alternative zur Spirale bietet die Kupferkette. Sie besteht aus vier bzw. sechs kleinen Kupferzylindern, die an einem Nylonfaden aufgereiht sind. Sie wird ähnlich wie die Spirale in die Gebärmutter eingebracht. Der Arzt näht dazu ein Fadenende der Kette mit einer feinen Nadel an der Gebärmutterwand fest. Es entstehen dabei keine Schmerzen. Die Kupferkette schützt bis zu fünf Jahre vor einer ungewollten Schwangerschaft. Die freigesetzten Kupferionen verhindern das Einnisten eines befruchteten Eis und inaktivieren die Spermien. Im Unterschied zu der Spirale löst die Kupferkette nur selten verstärkte Blutungen und Schmerzen aus. Es sollte auf jeden Fall ein Frauenarzt oder eine Frauenärztin aufgesucht werden, die sich mit dieser Verhütungsmethode auskennt, damit das Einsetzen der Kette auch wirklich schmerzfrei erfolgen kann. Als Nebenwirkungen können Infektionen auftreten. Der Sicherheitsgrad des Perl-Index liegt hier bei 0,1 bis 0,3 und ist somit sicherer als die Spirale.

Verhütungsstäbchen

Das Verhütungsstäbchen besteht aus einem vier Zentimeter langen und zwei Milimeter dünnem Kunststoff und wird an der Innenseite des Oberarms unter die Haut geschoben. Dies geschieht beim Frauenarzt oder der Frauenärztin unter Lokalanästhesie. Das Stäbchen setzt täglich eine bestimmte Dosis an Gestagen frei und bietet einen wirksamen Empfängnisschutz für drei Jahre. Das Stäbchen ist ein ideales Verhütungsmittel für alle Frauen die keine Östrogene einnehmen möchten oder die Pille häufiger vergessen. Zu den Nebenwirkungen zählen Akne, Kopfschmerzen, Gewichtszunahmen, Brustspannen, Brustschmerzen und vaginale Entzündungen. Auch hier sollten Sie sich vorher ausführlich vom Arzt beraten lassen.

Verhütungspflaster

Das Pflaster ist hautfarbend und wird auf die Haut von Bauch, Po oder der Oberarm-Aussenseite geklebt. Für einen ausreichenden Schutz muss das Pflaster 21 Tage lang angewendet und alle sieben Tage getauscht werden. Somit sind drei dieser Pflaster pro Zyklus nötig. In der letzten "pflasterfreien" Woche setzt die Monatsblutung ein. Das Verhütungspflaster entfaltet seine empfängnisverhütende Wirkung, sobald es klebt. Sieben Tage lang setzt es Östrogen und Gestagen frei und unterdrückt somit den Eisprung. Das Gestagen verhindert zusätzlich die Einnistung einer befruchteten Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut. Da die Hormone über die Haut aufgenommen werden ist dieses ein wesentlicher Vorteil. Des weiteren muss nicht täglich an die Verhütung gedacht werden. Als Nachteil sind hier Hautreizungen zu nennen, die bei etwa 20 Prozent der Frauen auftreten können. Das Pflaster ist 4,5 cm lang und 4,5 cm breit und somit sichtbar. Der Pearl-Index liegt hier laut Hersteller bei 0,72 bis 0,9.

Kondome

Verhütung ist aber nicht nur Sache der Frau. Auch Männer sollten ihren Beitrag zur Verhütung leisten. Kondome sind in Deutschland das zweitbeliebteste Verhütungsmittel und bieten derzeit auch den einzigen Schutz vor Aids. Kondome gibt es in unterschiedlichen Größen, Ausführungen und Geschmacksrichtungen. Sie verhindern eine ungewollte Schwangerschaft und sind bis heute der einzige sichere Schutz vor Aids und sexuell übertragbaren Krankheiten. Diese Verhütungsmethode gilt, bei richtiger Anwendung, als sehr sicher. Es sollten nur Markenkondome mit Prüfsiegel wie z.B. dem CE-Zeichen verwendet werden. Zudem müssen Kondome richtig gelagert bzw. aufbewahrt werden, sonst können die Kondome porös werden und reißen. Hitze, Sonne und höhere Temperaturunterschiede sind ebenfalls für Kondome ungeeignet. Es sollte immer auf das Verfallsdatum geachtet werden, da zu alte Kondome reißen können. Nur der richtige Gebrauch von Kondomen bietet einen sicheren Schutz. Deshalb gilt es immer auch die Packungsbeilage für einen sachgerechten Gebrauch zu beachten. Es treten nur selten Latexallergien auf und somit halten sich die Nachteile in Grenzen.

Neben diesen ganzen verschiedenen Verhütungsmethoden gibt es noch eine ganze Reihe weitere Verhütungsmittel. Es sollte zuvor immer ein ärztlicher Rat eingeholt werden. Diese Informationen ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung und dienen nur zur ersten Information und einem Vergleich zwischen mehreren Verhütungsmöglichkeiten.

Weitere interessante Verbraucher-Tipps finden Sie auf www.RheinRuhrPromotion.de

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