(openPR) Immer mehr Unternehmen in Deutschland wollen ihren Azubis Auslandserfahrungen ermöglichen. So haben 2010 rund 1500 junge Menschen mit Unterstützung der Mobilitätsberaterinnen und -berater der Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland absolviert. Das ergibt eine erste Auswertung des Programms "Berufsbildung ohne Grenzen". Das Programm ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) und des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), mit der bundesweit Mobilitätsberaterinnen und -berater bei den Kammern finanziert werden.
Auch bei der Handwerkskammer in Braunschweig unterstützt seit 2009 die Mobilitätsberaterin Natalia Marszall junge Handwerker und Fachkräfte, die ins Ausland wollen. Bislang haben dadurch 17 Auszubildende sowie 16 Gesellen und Fachkräfte Erfahrungen im Ausland sammeln können, schwerpunktmäßig in Italien und Spanien. In diesem Jahr sollen noch 33 Lehrlinge sowie neun Gesellen und Fachkräfte folgen.
Besonders mit Blick auf die Fachkräftesicherung sind Auslandsaufenthalte für Unternehmen eine gute Investition in den eigenen Nachwuchs. Vor allem mittelständische Betriebe nutzen deshalb zunehmend die Chance, ihren Auszubildenden ein Auslandspraktikum zu ermöglichen. Sie positionieren sich so als attraktiver Arbeitgeber und als innovatives Ausbildungsunternehmen.
Unter der Adresse www.mobilitaetscoach.de erhalten Unternehmen und Auszubildende erste Informationen über die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Auslandsaufenthalten. Neben Checklisten, Musterverträgen und nützlichen Links bietet die Internetseite auch Kontakt zu den Beraterinnen und Beratern der beteiligten Kammern. Die Mobilitätsberaterin der Handwerkskammer, Natalia Marszall, ist zu erreichen unter Tel. 0531 1201-131.
Das Mobilitätsberatungsprogramm "Berufsbildung ohne Grenzen" wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.







