(openPR) Mystery-Checks in Kooperation von DEHOGA, TASH und CITTI Handeslgesellschaft sind erfolgreich gestartet, Wirtschaftsminister Jost de Jager zeichnet die ersten Teilnehmer auf dem DEHOGA-Landesverbandstag aus.
Gäste kehren nur dann wieder, wenn ihre Erwartungen erfüllt oder - besser noch - übertroffen werden. Die Qualitätssicherung spielt in der Gastronomie und Hotellerie deshalb eine entscheidende Rolle. Gleichzeitig ist die permanente Innovation entscheidend: Ein gastronomischer Betrieb muss sich ständig weiterentwickeln. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Schleswig-Holstein (DEHOGA), die Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein (TASH) und die CITTI Handelsgesellschaft haben deshalb ein System des verdeckten Tests entwickelt, das Gastgebern eine Hilfestellung bei der Steigerung ihres individuellen Angebotes bietet. 100 Betriebe haben sich bis jetzt schon angemeldet, bei 75 von ihnen wurden von Januar bis April die ersten sogenannten Mystery-Checks durchgeführt. 65 der getesteten Betriebe wurden als gut befunden und dürfen sich auf die Auszeichnung „Schleswig-Holsteiner GASTLICHKEIT“ auf dem DEHOGA-Landesverbandstag am 11. April aus den Händen von Wirtschaftsminister Jost de Jager freuen.
Erklärtes Ziel: Hohe Qualität
„“Die Steigerung der Qualität in der gesamten touristischen Leistungskette ist neben der Zielgruppenausrichtung eine der wesentlichen Ziele der Neuausrichtung unserer landesweiten Tourismusstrategie”“, sagte de Jager. Mit der neuen Tourismusstrategie habe das Land nicht nur den strategischen Rahmen gesetzt, sondern mit rund 31 Millionen jährlich seit 2006 auch einen erheblichen Beitrag zur Förderung der Tourismuswirtschaft geleistet. „“Das vom DEHOGA Schleswig-Holstein unterstützte Projekt „Kulinarik“ verbindet mit seinen Aktionen „schleswig-holsteiner GASTLICHKEIT“ und dem geplanten Online-Produzentenführer den Anspruch an eine hohe Servicequalität unserer Gastronomiebetriebe”“, so der Minister. Die hohe Zahl der Betriebe, die sich nun dem neutralen Mystery-Check stelle, sei daher sehr erfreulich. „“Das zeigt die große Offenheit unserer heimischen Gastronomie, sich dem Wettbewerb zu stellen”“, so der Minister.
Großes Interesse an Mystery Checks
Nach Aufrufen in Funk- und Printmedien bewarben sich 750 Privatpersonen, die selbst gerne und öfters Essen gehen und leidenschaftlich kochen als Servicetester. Nach Telefoninterviews wurden 60 Bewerber ausgewählt, die in intensiven Schulungen auf ihre Aufgabe vorbereitet wurden. „“Wir freuen uns sehr über das große Interesse an unserer gemeinsamen Aktion und über das gute Abschneiden unserer Betriebe”“, so DEHOGA-Präsident Peter Bartsch. „“Wer seinen Betrieb testen lassen möchte, kann sich jederzeit bei uns anmelden – die nächsten Auszeichnungen werden Ende des Jahres vergeben.”“ Nach dem Besuch der Servicetester erhält jeder Teilnehmer eine Auswertung, welche ihm die individuellen Stärken und Schwächen seines Betriebes aufzeigt. „“Kurz- und mittelfristig ist es auch sehr wichtig, interessierte Betriebe auf ihrem Weg zu mehr Qualität zu beraten und dem Unternehmer praktische Lösungsansätze zu bieten”“, so Philipp Dornberger, Produktmanager Kulinarik bei der TASH. „“Ein gastronomischer Betrieb muss sich ständig weiterentwickeln. Qualitätssicherung und Innovation spielen dabei eine entscheidende Rolle.”“
Teilnehmebedingungen
Teilnehmen können Restaurants, Landgasthöfe, Gasthöfe, Bars, Kneipen, Ausflugslokale, und Cafés. Betriebe, die mindestens 70 Prozent der Testkriterien erfüllt haben, werden als gut befunden und mit der „Schleswig-Holsteiner GASTLICHKEIT“ ausgezeichnet. „“Der Testbericht dient primär der Selbstkontrolle und biete eine gute Grundlage für gezielte Mitarbeitergespräche. Schlechte Testergebnisse werden nicht veröffentlicht”“, betont Dornberger.
Die Anmeldung ist laufend möglich auf www.sh-business.de/de/schleswig-holsteiner-gastlichkeit zum Preis von 160 Euro netto plus Gutschein für 2 Testesser für DEHOGA-Mitglieder. Nichtmitglieder zahlen 260 Euro netto zuzüglich Gutschein für 2 Testesser.
Das Projekt wird gefördert mit Mitteln aus dem europäischen Fond für Regionalentwicklung (EFRE).
Quelle: Pressestelle Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr








