(openPR) Edenkoben, 19. April 2011 – „Von O bis O“: von Oktober bis Ostern lautet die Faustformel für Winterreifen. Also allerhöchste Zeit für einen Wechsel. Diesen sollten Autofahrer nutzen, um den Fachmann in der Werkstatt einen Blick auf sicherheitsrelevante Fahrwerksteile wie Stoßdämpfer werfen zu lassen. Denn Kälte, Frost und Schnee haben zahlreiche Schlaglöcher und Risse auf den Straßen hinterlassen. Das macht vor allem den Stoßdämpfern zu schaffen, denn die bei vielen Autofahrern wenig bekannten Teile müssen jede kleinste Bodenunebenheit abfangen. Oft glauben Pkw-Besitzer, dass die versteckten Dämpfer entweder gar nicht oder nur bei sehr alten Autos verschleißen. Stoßdämpferspezialist Monroe hat allerdings herausgefunden, dass im Durchschnitt jedes zweite Fahrzeug mit defekten Dämpfern unterwegs ist – mit verheerenden Folgen. Denn Stoßdämpfer sind für die Sicherheit genauso wichtig wie Bremsen, Airbags oder Sicherheitsgurt und sollten daher regelmäßig gecheckt werden. Der bevorstehende Reifenwechsel, bei dem die sonst verborgenen Stoßdämpfer freigelegt werden, ist dafür eine gute Gelegenheit.
Mögliche Folgen verschlissener oder defekter Dämpfer sind:
• Längerer Bremsweg: Laut des TÜV Rheinland verlängert sich der Bremsweg bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h etwa um zwei bis drei Meter.
• Versagen von ABS/ESP: Die Funktionsfähigkeit von Antiblockiersystemen (ABS) oder der elektronischen Stabilitätskontrolle (ESP) wird stark beeinträchtigt.
• Schlechtere Straßenlage: Gerade bei Kurvenfahrten oder Ausweichmanövern bricht das Fahrzeug eher aus und der Fahrer kann die Kontrolle über sein Fahrzeug verlieren.
• Früheres Aquaplaning: Das Auto gerät auf einem Wasserfilm auf der Straße schon bei geringeren Geschwindigkeiten ins Rutschen.
• Ungünstige Scheinwerferstellung: Das Auf- und Abschwingen des Fahrzeugs verschlechtert die Sicht, der Fahrer ermüdet schneller und der Gegenverkehr wird geblendet.
• Reiseübelkeit: Verschlissene Stoßdämpfer können auch die Ursache für Reiseübelkeit sein oder diese verstärken, da die Schwingungen der Karosserie nicht mehr ideal gedämpft werden.
Besonders problematisch ist, dass der Stoßdämpfer-Verschleiß schleichend stattfindet und oft nicht bemerkt wird, weil sich der Fahrer an die immer schlechteren Fahreigenschaften seines Autos gewöhnt. Daher empfiehlt Fahrwerksspezialist Monroe, die Stoßdämpfer vor einer langen Fahrt mit schwerem Gepäck oder spätestens alle 20.000 Kilometer prüfen zu lassen (ein Austausch ist in der Regel ab 80.000 km sinnvoll). Für diesen Routine-Check bietet sich der Reifenwechsel an. Denn bei der Demontage wird automatisch der Blick auf die sonst versteckten Dämpfer freigegeben. Auf diese Weise spart der Autofahrer Geld für einen separaten Stoßdämpfer-Check und kann sicher in den Oster- oder Frühjahrsurlaub starten. Neben der erhöhten Sicherheit bringt ein Stoßdämpferwechsel noch einen weiteren Vorteil mit sich: Defekte Stoßdämpfer können Reiseübelkeit verstärken und ein Wechsel kann auch hier Abhilfe schaffen.











