(openPR) 14.04.2011 Mit Kreativität und handwerklichem Geschick haben sich Anica Schalow und Franziska Retzlaff (beide 14 Jahre) im Rahmen des Zukunftstages für Mädchen und Jungen im Land Brandenburg einen Durchblick verschafft. Für einen Tag lang durften die Eberswalder Schülerinnen hinter die Kulissen des Augenoptik- und Contactlinsenstudios Hoffmann & Ewert GmbH schauen.
Seit nunmehr neun Jahren werden Schüler und Schülerinnen am Zukunftstag Brandenburg eingeladen, typische Berufe des jeweils anderen Geschlechts kennen zu lernen. Unternehmen und öffentliche Institutionen geben Hilfestellung für die Berufswahl und zeigen, dass nicht das Geschlecht, sondern eigene Interessen und Fähigkeiten entscheidend sind. Organisiert wird der Zukunftstag Brandenburg unter der Federführung des Arbeitsministeriums Brandenburgs in Kooperation mit dem Bildungsressort und mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds.
Die GBFSE mbH beteiligte sich bereits zum zweiten Mal am Zukunftstag Brandenburg. In Zusammenarbeit mit dem Augenoptik- und Contactlinsenstudio Hoffmann & Ewert GmbH konnte ein spannendes Programm zusammengestellt werden, sodass Interessenten nicht lange auf sich warten ließen. Anica Schalow und Franziska Retzlaff, Schülerinnen der Goethe-Realschule, erhielten am diesjährigen Aktionstag einen Einblick in die Arbeit eines Augenoptikers. Besonderes Highlight: Mit Unterstützung des Teams durften die Mädchen ein Brillenmodell ganz nach ihren Vorstellungen entwerfen. Dazu entschieden sich die beiden im ersten Schritt für eine Glasform, die anschließend auf eine Rohformscheibe übertragen werden konnte. Passgerecht ausgeschnitten und gefeilt diente die Rohformscheibe als Vorlage für das fertige Glas. Letzteres wiederum wurde dann in eine randlose Fassung integriert. Das fertige Brillenmodell wird nun im Ladengeschäft zum Verkauf angeboten. Den Erlös spendet die Hoffmann & Ewert GmbH für das Eberswalder Jugendhilfe – Projekt „Nordlicht“, das sich einsetzt für sozial benachteiligte, junge Menschen.
Auch wenn in den nächsten Jahren noch die schulische Ausbildung ansteht, kann sich Anica sehr gut vorstellen, einmal in der Augenoptik tätig zu sein: „Ich zeichne sehr viel und würde später gern eine kreative Arbeit machen.“ Den erlebnisreichen Tag im Augenoptik- und Contactlinsenstudio Hoffmann & Ewert GmbH haben beide Mädchen sichtlich genossen. Auch das Team der Augenoptik findet, es hat sich gelohnt. Augenoptikerin Elisa Mielsch kümmerte sich liebevoll um die Schülerinnen und erklärte geduldig jeden Arbeitsschritt. Rückblickend glaubt sie: „Die Mädchen haben einen guten Einblick in die Tätigkeit eines Augenoptikers/ einer Augenoptikerin gewonnen und wissen nun, dass dieser Beruf weit mehr als nur den Verkauf von Brillen meint. Wer sich für eine Ausbildung im Bereich der Augenoptik entscheidet, braucht in jedem Fall auch handwerkliches Geschick.“
Weitere Information zum Zukunftstag finden Sie unter www.zukunftstagbrandenburg.de.










