(openPR) Von Nah und Fern
Eröffnung der Ausstellung am 30 April 18 - 01 Uhr
30. April bis 27. Mai 2011
Eine Wand, an der ein Bild von Thomas Schiela hängt, wird zum Erlebnis. Seine meist riesigen und stets photorealistischen Exponate verführen den Betrachter in eine Welt, die ihm auf unheimlich angenehme Art und Weise vertraut vorkommt. Denn Thomas Schielas Werke sind Zeitzeugen des Lebens. Mit einer Kamera geht er, wie er selbst sagt, auf „Fotosafari“, und wählt später nach kompositorischen Gesichtspunkten die Bilder aus, die er in penibler Schwerstarbeit und mit virtuoser Detailversessenheit mit Aquarellfarbe, Strich für Strich, auf die Leinwand bringt. Zugleich alltäglich und besonders sind die Motive, denen er sich widmet. So enthalten seine Bilder stets mehrere Ebenen: Eine, die den Kunsthistoriker begeistert, während er Kompositionen identifiziert, die überzeitliche Gütigkeit besitzen, und eine die den Normalsterblichen emotional anspricht, weil er sich selbst, seine Lebenswelt und den Zeitgeist einer Generation in diesen malerischen Motiven wieder erkennt. Thomas Schiela malt die Photographie auf eine einzigartige Weise und erweckt sie so zum Leben.
(Vanessa Pegel über Thomas Schiela)
Der Ausstellungstitel „Von Nah und Fern“ in der Galerie David spielt den Begriffe Nähe und Ferne auf zwei Ebenen durch. So sind die Arbeiten von Thomas Schiela in der näheren Umgebung (Moers Festival, ein Baggersee in der Nähe, Porträts von Freunden) und an weit entfernten Plätzen (Marrakesch, Bangkok, Angkor) entstanden – eine geografische Dimension wird beschrieben. Zum anderen spielt der Begriff auf die Möglichkeit der Betrachtung der Bilder an. Aus einer gewissen Entfernung gesehen glaubt man fast ein Foto vor sich zu haben, im besten Sinne photorealistische Malerei. Tritt man an das Bild heran und betrachtet es von Nahem, so erkennt man eine sehr farbflächige, pure Malerei.
„Aber Schiela bleibt nicht an der Oberfläche. Sein Ziel ist es, das Vielschichtige aufzudecken und in tiefere Ebenen vorzudringen, als es die homogene Oberfläche eines zweidimensionalen Fotos zu zeigen vermag. So entsteht eine Bildwelt, in der die Vereinigung der Realität der Fotolinse und der des künstlerischen Prozesses stattfindet. Ein Prozess, der bis zu zwei Wochen andauern kann, solange brauchen die Großformate, in dem die Stimmungen und die Verfassung des Künstlers einbezogen werden.“
(aus Jutta Buschmann, Aquarelle, 2002)
Ausstellungsdauer:
30. April bis zum 27. Mai 2011
Eröffnung der Ausstellung:
Am Sa. 30. April 18 – 01 Uhr Eröffnung der Ausstellung im Rahmen
der Bielefelder Nacht der Museen, Kirchen und Galerien
Weitere Bildanfragen bitte per e.mail
Thomas Schiela From Near and Far
Opening receiption: 30 April 6 to 12 pm
April 30 to May 27, 2011
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