(openPR) EurA Consult managt vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) gefördertes Innovations- und Kompetenznetzwerk „industrial LED-LAB“
Ellwangen, 15. April 2011 – EurA Consult (www.euraconsult.de), ein kompetentes Innovationsberatungsunternehmen, startet ab sofort das Netzwerk „industrial LED-LAB“ (Labor und Kompetenznetzwerk für industrielle LED-Applikationen), das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie mit Mitteln des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) unterstützt wird.
Der industrielle Einsatz von LED wird in den kommenden Jahren weiter steigen - aufgrund von Weiterentwicklungen hinsichtlich der Energieeffizienz, der Leuchtdichte und der Übertragbarkeit der LED-Technik auf weitere Wellenlängen. Die neue Lichttechnik wird somit voraussichtlich in viele neue Marktsegmente vordringen.
Wegen der besonderen Eigenschaften von der LED sind verschiedenste Kompetenzen notwendig, um für die jeweilige Applikation das passende Licht zu erzeugen und an die richtige Stelle zu lenken. Die Idee dieses Kompetenz-Netzwerkes ist eine unternehmens- und forschungsübergreifende Plattform, die Unternehmen bei der Entwicklung, Produktion und der anschließenden Vermarktung von industriellen LED Anwendungen zusammenführt und unterstützt.
Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von mittelständischen Unternehmen und
Forschungseinrichtungen wird die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit aller Beteiligten gestärkt und der Technologietransfer begünstigt.
„Jeder der beteiligten Partner hat sein ganz spezifisches Kompetenzfeld, das durch die Zusammenarbeit im Netzwerk neue Produkte und Synergien ergibt“, erläutert Karl Lingel, Geschäftsführer der EurA Consult. „Gleichzeitig konzentriert sich das Netzwerk durch ein professionelles Netzwerkmanagement auf Innovationen im unternehmensübergreifenden Kontext.“
Angestrebtes Ziel ist der Aufbau eines Netzwerkes mit professionellem Innovations-, Kooperations- und Netzwerkmanagement - und dies nicht nur auf nationaler sondern auch auf internationaler Ebene. Die Stärke und Leistungsfähigkeit des "industrial LED-LAB"-Netzwerkes wird in der Kombination von spezialisiertem Wissen und Erfahrung mit der Flexibilität mittelständischer Unternehmen liegen. Wichtiges Merkmal ist neben der internationalen Komponente der klare Fokus auf marktorientierte Entwicklungen und Innovationen. Als Informationsplattform soll das Netzwerk dazu dienen, FuE-Kooperationen und Projekte fördern und dank der Verzahnung von Partnern die technischen und auch wirtschaftlichen Risiken des Einzelnen zu mindern.
Das Netzwerk bildet die gesamte Kompetenz und Technologien ab die für die Entwicklung von industriellen LED Systemen notwendig sind.
• LED Entwicklung und Produktion
• Elektronik: Netzteile, Stromquellen, Leistungstreiber, Steuerungen und Interface
• Optik: Design, Simulation und Produktion
• Konstruktion und Design von LED-Strahlern und Leuchten
• Thermomanagement
• Meß- und Prüftechnik: Degradation, lichttechnische Kenngrößen
• Sicherheit: relevante Vorschriften und die praktische Anwendung
• Innovationsberatung und staatliche Fördermittelbeschaffung
Für die Applikationsseite ist das Netzwerk in 4 wellenlängenabhängige Gruppen aufgeteilt:
• UV-LED-LAB 250-400nm: Curing, Fluoreszenz, Entkeimung
• VIS-LED-LAB 400-700nm: Vision Anwendungen, Architektur, Echtlicht
• IR-LED-LAB 700-1200nm: Medizintechnik, Photovoltaik, Sensoren
• SUN-LED-LAB 365-1100nm: Sonnenlichtnachbildung, Flasher für Photovoltaik
Zum jetzigen Zeitpunkt sind acht Firmen (KPG Design Group GmbH, Isimat GmbH, OSA Opto Light GmbH, Allnet GmbH, IG PS Elektronik, J&M Analytik AG, hema electronic GmbH und die Geiselmann Printkommunikation GmbH) im Netzwerk organisiert. Die Hochschule Aalen vertritt mit ihrem Fachbereich Optoelektronik die wissenschaftliche Seite.
Angestrebt ist der Ausbau des Netzwerkes durch ergänzende Firmen, sowohl in den bisherigen wie in angrenzenden Fachbereichen und Anwendungen.
„Die aktive Mitarbeit der Partner an der thematischen Ausrichtung und Etablierung des
Netzwerkes macht den Charme dieses Projekts aus“, erklärt Wolfgang Scherer, der das
Netzwerkmanagement übernimmt. „Wir arbeiten derzeit am Aufbau eines zunächst virtuellen Mess- und Prüflabors und bereits an mehreren firmenübergreifenden FuE Projekten. Ziel des NEMO-Projektes ist es ferner, durch Öffentlichkeitsarbeit und erfolgreiche Pilotprojekte neue Standards in der LED-Technologie zu generieren und diese erfolgreich im Markt umzusetzen.“
Aktuelle Informationen zu den Netzwerkpartnern, Terminen und Entwicklungsprojekten sind auf der gerade gelaunchten Website zu finden: www.industrial-led-lab.de. In der Gruppe “industrial LED-LAB” auf der Business Networking Plattform Xing können Kontakte geknüpft, Erfahrungen ausgetauscht und Jobs angeboten und gesucht werden: http://www.xing.com/group-51756.f7c504












