(openPR) • Immatics gewinnt die Unterstützung für Phase-III-Studie IMPRINT zu IMA901
• Wirkungsvoller therapeutischer Impfstoff für Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom
Pullach, 15. April 2011. Die Immatics Biotechnologies GmbH aus Tübingen, ein Portfoliounternehmen der MIG Fonds, gab bekannt, dass der Pharmakonzern Pfizer die Phase-III-Studie IMPRINT (IMA901 Multi-Peptide vaccine Randomized INTernational study) von immatics unterstützen wird. IMA901 ist ein therapeutischer Krebsimpfstoff zur Behandlung von fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom.
Immatics Biotechnologies ist ein biopharmazeutisches Unternehmen mit Schwerpunkt auf der klinischen Entwicklung fortschrittlicher therapeutischer Impfstoffe zur Krebsbehandlung.
Der primäre Endpunkt der Phase-III-Studie ist die Gesamtüberlebenszeit von Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom unter einer Kombinationstherapie mit IMA901 und Sutent® (Sunitinib-Malat) von Pfizer im Vergleich zu Sutent® in Monotherapie. In die Studie sollen rund 330 Patienten in ganz Europa und in den USA aufgenommen werden. Die Unterstützung von Pfizer besteht in der Bereitstellung von Sutent® für alle an der Studie teilnehmenden Patienten. Die Behandlung der ersten Patienten soll noch im April 2011 beginnen.
Paul Higham, CEO von Immatics, erklärte dazu: „Wir freuen uns sehr, dass Pfizer sich dafür entschieden hat, unsere zulassungsrelevante Phase-III-Studie zu IMA901 durch Bereitstellung von Sutent zu unterstützen. Diese Entscheidung zeugt vom wachsenden Interesse an IMA901 und vom Potenzial dieses Wirkstoffs, einen wichtigen Durchbruch bei der Behandlung des Nierenzellkarzinoms zu erzielen.“
„Wir freuen uns sehr, das ein so renommierter Kontern wie Pfizer durch die Bereitstellung von Sutent zum klinischen Entwicklungsprogramm von Immatics beiträgt“, freut sich auch Dr. Matthias Hallweger vom Vorstand der Alfred Wieder AG. Die Alfred Wieder AG vertreibt exklusiv die MIG Fonds, die seit dem vergangenen Jahr erfolgreich in Immatics Biotechnologies investieren. Immatics ist das Lead-Investment des MIG Fonds 11. „Wir begrüßen außerordentlich Kooperationen zwischen potentialträchtigen Biotech-Unternehmen wie Immatics und rennomierten Pharmakonzernen“, so Hallweger weiter. „Auf diese Weise wird der notwendige Austausch an qualitativ hochwertigem Know-how sichergestellt, ganz im Sinne der betroffenen Patienten und ihrer Angehörigen und zur nachhaltigen Verbesserung und Verlängerung von Leben.“
Eine Phase-II-Studie zu IMA901 bei fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom hat bereits ermutigende Daten zur Gesamtüberlebenszeit im historischen Vergleich mit derzeit verfügbaren Behandlungen erbracht. Insbesondere hat die Phase-II-Studie auch einen Zusammenhang zwischen dem Überleben und dem Ansprechen des Immunsystems der Patienten auf IMA901 belegt und das günstige Sicherheitsprofil bestätigt, das in einer früheren Phase-I-Studie beobachtet wurde.











