(openPR) Betreut Report 2011 bringt Unzufriedenheit deutschsprachiger Familien ans Licht
Berlin, 14.04.2011. Familien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind mit der Kinderbetreuungssituation in ihrem Land unzufrieden. Schlusslicht des Zufriedenheits-Rankings ist die Schweiz, Deutschland liegt im Mittelfeld und Österreich vorn auf. Dies ergab der Betreut Report 2011 - Kinderbetreuung in Deutschland, Österreich und der Schweiz, eine Studie der Besser Betreut GmbH.
Trotz der insgesamt ähnlichen Betreuungssituation fühlen sich drei von vier Familien in Deutschland durch ihre familiären Aufgaben beruflich im Nachteil oder schätzen Ihre Karrierechancen als geringer ein. In Österreich und in der Schweiz ist das nur bei zwei von drei Familien der Fall.
Etwa die Hälfte der Befragten ist mit der lokalen Kinderbetreuung unzufrieden. Grund dafür sind vor allem die hohen Kosten und die unflexiblen Öffnungszeiten. Mehr als 19% des Haushalts-Nettoeinkommens wendet eine durchschnittliche deutsche Familie für öffentliche und private Kinderbetreuung auf.
„Es war noch nie so schwierig, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen“, sagt Steffen Zoller, Geschäftsführer der Besser Betreut GmbH. „Die Umfrage zeigt, dass der Bedarf an flexibleren Öffnungszeiten und individuellen Betreuungsangeboten im gesamten deutschsprachigen Raum ständig wächst. Gleichzeitig ist das Angebot an qualifizierter Kinderbetreuung groß. Dieses Potenzial muss in Zukunft deutlich besser genutzt werden!“
Insgesamt wurden zwischen Dezember 2010 und Februar 2011 1.426 Familien über den Online-Dienstleister Betreut.de sowie Betreut.at und Betreut.ch befragt. 92% der Befragten sind Frauen, insgesamt 80% sind zwischen 25 und 45 Jahre alt. Im Mittelpunkt des Betreut Reports 2011 - Kinderbetreuung in Deutschland, Österreich und der Schweiz stehen Themenschwerpunkte rund um private und öffentliche Kinderbetreuung sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie der deutschsprachigen Länder im Vergleich.
Den detaillierten Report gibt es unter: http://www.betreut.de/presse/pressemitteilungen.html
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