(openPR) Das Bioenergiezentrum Leinetal startet Anbauversuche von KUP
Heidelberg, 08.04.2011.
Das Bioenergiezentrum Leinetal in Hardegsen startete am 6. April 2011 einen Anbauversuch von Kurzumtriebsplantagen (KUP) mit einer ersten Bepflanzung. Dieses Projekt wird vom 3N Kompetenzzentrum für nachwachsende Rohstoffe Niedersachsen begleitet. Schüler des benachbarten Internationalen Schulbauernhof Hevensen (www.internationaler-schulbauernhof.de) unterstützten die Pflanzaktion.
An das Werksgelände des Bioenergiezentrum Leinetal grenzt eine landwirtschaftliche Ackerfläche. Auf einem Teil dieses Grundstücks wurden 2.500 Weiden und 2.500 Pappeln eingesetzt. Dazwischen pflanzten die Helfer einen Edellaubholzstreifen mit Schwarznüssen. Der Edellaubholzstreifen dient der Wertholzproduktion, dessen Umtriebszeit über die 20 Jahre hinaus angelegt ist. Zusätzlich wird fünf Meter vor der Plantage ein Blühstreifen mit Wildkräutern und Blumen angelegt. „Die Kombination der unterschiedlichen Bepflanzung ist in dieser Form nur selten anzutreffen. Wir versuchen mit dieser Schaufläche, verschiedene Anbauweisen von KUP, unter Einbeziehung des Naturschutzes, erfolgreich zu integrieren“, so Michael Leenen von der EC Bioenergie GmbH.
Das Bioenergiezentrum Leinetal ist eines von vier Produktionsanlagen der EC Bioenergie GmbH (ECB) (www.bioenergie-heidelberg.de) für Pellets. An allen Standorten kommen vorrangig Hackschnitzel und Sägespäne aus frischem unbehandelten Fichten- oder Tannenholz zum Einsatz. Die ECB bezieht ihre Rohstoffe regional von Sägewerken und dem Sägerestholzhandel. Dennoch stellt sich immer wieder die Frage nach zukünftigen Roh- und aber auch Brennstoffquellen. Denn in denBioenergiezentren der ECB dient Biomasse auch als Brennstoff für die eigenen Heizkraftwerke, die wiederum die Wärme zur Trocknung der Späne für die Pelletproduktion liefern. Die ECB setzt hierbei ein Multi-Fuel/Multi-Product- onzept um. Ein breites Spektrum an geeigneten Input-Stoffen können dabei abhängig von der Nachfrage zu unterschiedlichen Biobrennstoffen verarbeitet werden. Aber auch für das mit NAWARO-Brennstoffen betriebene Heizkraftwerk könnten Hackschnitzel aus KUP als Brennstoff dienen.










