(openPR) Freiburg, 01.04.2011: Wieder ist dem FSC eine ungewöhnliche Kombination gelungen: Im Zusammenhang mit der Verwendung von Sägeabfällen in der Sägeindustrie wurde ein neuer Vermarktungsweg erfolgreich durch den FSC Deutschland angestoßen.
Einige FSC-zertifizierte Sägewerke kooperieren mit einem Hersteller von Hühnerfutter. Dieser nutzt die Sägeabfälle zur Produktion eines speziellen und neuartigen Futtermittels, das besonders viele wichtige Ballaststoffe enhält. Eine Neuentwicklung, die zu weltweiten Veränderungen in der Futtermittelherstellung für Geflügel führen könnte.
Das Besondere hierbei ist nun, dass durch die FSC-Zertifizierung der gesamten Produktkette nun auch die Eier, der Hühner, die mit diesem Futter gefüttert werden, FSC-zertifizierbar sind. „Die strenge Produktkette des FSC ist in diesem Fall bis zum Endprodukt geschlossen“, sagt FSC-Geschäftsführer Uwe Sayer. „An den FSC-Bestandteilen im Futter wird ja nach dessen Herstellung nichts mehr verändert oder hinzugefügt, so dass es möglich ist, die Eier als 100% FSC-Produkt zu deklarieren.“
„Besonders im Hinblick auf Ostern sind wir sehr gespannt wie die Resonanz der Verbraucher auf unsere FSC-Eier sein wird. Ostern ist ja die Hochzeit für den Eierverkauf", meint Landwirt Volker Putt aus Nordrhein-Westfalen. Grundsätzlich ist er zuversichtlich. „Immer mehr Verbrauchern ist es wichtig, dass sie ökologisch produzierte Lebensmittel konsumieren, was bei tierischen Produkten ja auch die Fütterung mit einschließt.“
Das nächste Ziel des FSC sei es nun, so Sayer, FSC-Eier mit dem Biosiegel zu kombinieren und die Vermarktung im deutschen Einzelhandel voranzutreiben. Durch die geschlossene Produktkette ist langfristig natürlich auch die Zertifizierung und Produktion von FSC-zertifizierten Hühnern aus entsprechenden Eiern denkbar und geplant.









