(openPR) Howard humpelt sich in die Herzen
Wenn Howard einmal ausgewachsen ist, wird er schiefergraues langes Fell mit weißen Streifen und imposante, schraubenartig gedrehte Hörner tragen. Aber Howard ist gerade erst acht Wochen alt und hat genau wie seine Halbgeschwister das rötlich-braune kurze Fell aller jungen Tiefland-Nyalas mit ein paar weißen Streifen und Tupfen und auf dem Kopf statt Hörnern nur riesengroße Ohren.
Wer als Nyala-Nachwuchs in der Antilopen-Herde auffallen und nicht nur niedlich sein will, muss sich schon etwas Besonders einfallen lassen. So wie Howard im Erlebnis-Zoo Hannover. Der brach sich beim Toben mit den anderen Halbstarken einfach mal das linke Vorderbein und trägt seither einen schlichten, aber aufmerksamkeitsstarken Gipsverband.
Nachdem Tierärztin Dr. Maya Kummrow den Bruch gerichtet und das Bein eingegipst hatte, musste Howard einige Tage hinter den Kulissen bleiben und humpeln lernen. Das kann er jetzt so gut, dass er wieder mit seinen Geschwistern in der Herde spielt und sofort zum Publikumsliebling aufstieg: Selten wurden die Nyalas soviel fotografiert wie in den letzten Tagen.
„Der Bruch heilt gut“, freut sich die Tierärztin. Was aber auch heißt: In etwa zwei Wochen wird der Gips abgenommen und aus Howard wieder ein normaler kleiner, wilder Antilopen-Bock.













