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Dr. Lutz Knopek fordert rascheren Ausstieg aus der Atomenergie

30.03.201116:15 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Dr. Lutz Knopek fordert rascheren Ausstieg aus der Atomenergie
Dr. Lutz Knopek (Göttingen)
Dr. Lutz Knopek (Göttingen)

(openPR) Der Göttinger FDP-Bundestagsabgeordnete und Umweltpoliti-ker Dr. Lutz Knopek äußert Verständnis für die Forderung nach einem rascheren Ausstieg aus der Kernenergie.

Nach den Ereignissen in Japan ist die Debatte um die künftige Energieversorgung auch in Göttingen neu entfacht worden. Lutz Knopek setzt sich nachdrücklich dafür ein, den Umbau der Energieversorgung jetzt zu beschleunigen. Aus Sicht der FDP-Bundestagsfraktion sind folgende drei Punkte auf diesem Weg unerlässliche Voraussetzungen:



1. Ein zügiger Netzausbau muss sichergestellt werden, damit die erneuerbaren Energien zu den Verbrauchern und vor allem zu den industriellen Zentren Deutschlands gelangen können. Dabei wird den intelligenten Netzen nach und nach die Rolle zukommen, die bisher die reinen Versorgungsnetze übernommen haben. Die Gesichtspunkte des Datenschutzes müssen bei der „Smart Grids“-Technologie allerdings unbedingt Berücksichtigung finden.

2. Der schnelle Ausbau ausreichender Speicherkapazitäten muss sichergestellt werden, um jederzeit eine zuverlässige Grundlastversorgung garantieren zu können. Die Partei Bündnis 90/Die Grünen darf den Bau neuer Pumpspeicherwerke, wie am Schluchsee, nicht länger blockie-ren.

3. Bereits fertiggestellte, hocheffiziente Kohlekraftwerke wie zum Beispiel Datteln dürfen nicht länger von Rot/Grün blockiert werden. Neue Kohlekraftwerke sind deutlich effizienter und emittieren weniger CO2 für dieselbe Menge an erzeugtem Strom.

„Der Übergang in das Zeitalter der Erneuerbaren Energien soll nach dem Willen der Bürgerinnen und Bürger schneller erfol-gen, als wir es noch im Energiekonzept beschrieben haben. Zur Erreichung eines Ziels muss jedoch auch der konkrete Weg beschrieben werden. Ein Übergang ins Zeitalter der Erneuerbaren Energien macht nur mit einem Netz- und Speicherkonzept Sinn, welches sich auch zeitnah realisieren lässt. Bis dato wäre es ökonomisch und ökologisch nicht vernünftig, die deutschen Kernkraftwerke sofort stillzulegen und dann ausländischen Atomstrom, etwa aus unserem Nachbarland Frankreich, zuzukaufen“, so Knopek.

Der Liberale macht kein Geheimnis daraus, dass mit einem schnelleren Umstieg auf regenerative Energien einige neue Zielkonflikte entstehen werden:
„Ein zügigerer Umbau unserer Energieproduktion ist weder günstig noch von heute auf morgen zu haben. Ein deutlich steigender Strompreis wird auch zu einer sozialen Frage werden“, so Knopek nachdenklich.

Bei dieser Problemstellung allein bleibe es jedoch nicht:
„Regenerative Energien erfordern wegen ihrer mangelnden Grundlastfähigkeit den schnellen Bau von großen Speicheranlagen. Hier sind alle Beteiligten vor Ort gefragt, nicht das St. Florians-Prinzip walten zu lassen“, so der Göt-tinger FDP-Politiker.

Nicht nur unter Umweltschützern sei mittlerweile eine kritische Diskussion über einzelne regenerative Energieträger, etwa über die staatlich subventionierte Bioenergie, entstanden. „Die Folgen einer zunehmen Vermaisung unserer Felder führt zu gravierenden ökologischen Problemen“, meint das Mitglied im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages.

Einen wesentlichen Bestandteil des Energiekonzeptes aus dem letzten Jahr stelle die Zielsetzung dar, die Treibhausgase bis 2050 um mindestens 90% gegenüber dem Basisjahr 1990 zu reduzieren. Diese Zielsetzung sieht Knopek durch einen schnelleren Ausstieg aus der CO2-armen Kernkraft gefährdet, da in einem Übergangszeitraum wohl verstärkt auf die grundlastfähigen Energieträger Kohle und Gas gesetzt werden müsse. Zudem warnte Knopek davor, sich zu stark von Stromimporten abhängig zu machen.

Allerdings bekomme die Energiediskussion eine internationale Dimension: „Die Frage der Leitungsnetze kann aus meiner Sicht europaweit deutlich besser und effizienter beantwortet werden, als wenn sich die Nationalstaaten jeweils isoliert um Netzstabilität bemühen würden. Verbundnetze und dezentrale Netze sind kein Widersprich, sondern bedingen eine sichere und bezahlbare Energieversorgung für Privatkunden und Industrie“, so Knopek abschließend.

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