(openPR) PRESSEMITTEILUNG 29. Juni 2005
Gisbert Haefs Gastautor bei PERRY RHODAN
Am Freitag, den 1. Juli 2005, erscheint PERRY RHODAN-Band 2289. Autor des Romans »Der eiserne Finger Gottes« ist der Autor und Übersetzer Gisbert Haefs.
Grachtovan ist das Zentrum der Welt, zumindest glauben das die Bewohner der Stadt im Herzen der großen Wüste. Denn in Grachtovan erhebt sich der Eiserne Finger Gottes, das Wahrzeichen der Stadt. Geon-Durn, einer der Bewohner der Stadt, sieht allerdings vieles anders als seine Artgenossen – dem legendären Eisenbuch entnimmt er Kenntnisse über das Universum, die nicht dem Glauben der allmächtigen Priester entsprechen ...
Soviel zum Hintergrund eines PERRY RHODAN-Romans, der in den nächsten Tagen erscheinen wird. Autor des Romans ist Gisbert Haefs – der in Bad Godesberg lebende Schriftsteller ist damit der aktuelle Gastautor der PERRY RHODAN-Serie.
Gisbert Haefs – sein Name wird »Haafs« ausgesprochen; das »e« ist ein Dehnungslaut – wurde 1950 im niederrheinischen Wachtendonk geboren und ist seit Jahrzehnten einer der erfolgreichen deutschsprachigen Schriftsteller von Unterhaltungsliteratur. Dabei wirkt Haefs in vielerlei schriftstellerischen Bereichen: Science Fiction, Krimi, historischer Roman.
Sein bekanntestes Buch ist wohl der historische Roman »Hannibal«, der hierzulande die Renaissance des historischen Romans mit einleitete:
eine faszinierende Darstellung der Mittelmeer-Metropole Karthago, spannend und mitreißend zugleich. Diesem Roman folgten weitere, etwa über Troja, über die Kriegszüge Alexanders des Großen oder den Kaiser Marc Aurel; für seinen Historien-Krimi »Hamilkars Garten« erhielt der Autor einen Literaturpreis.
Seine schriftstellerische Karriere eröffnete er allerdings mit dem dickbäuchigen Krimi-Helden Balthasar Matzbach: Der monströse Detektiv ist nicht nur faul und verfressen, er hat zudem schlechte Manieren, gilt aber zu Recht als Genie. Matzbach liest zur Entspannung Kant und löst seine verzwickten Kriminalfälle mit einer Mischung aus Frechheit und Schläue. Bereits für den ersten Matzbach-Krimi »Mord auf dem Millionenhügel« erhielt Haefs 1981 den Edgar-Wallace-Preis.
Dem fantastischen Genre blieb Haefs über die Jahre hinweg verbunden.
Immer wieder publizierte er Kurzgeschichten und Romane im weiten Feld der Science Fiction, unter anderem die »Barrakuda«-Romane in den 80er Jahren. Auch hier blieben die Preise nicht aus. 1990 wurde seine Geschichte »Wanderlust« mit dem Kurd Lasswitz Preis ausgezeichnet. 1995 erhielt sein Roman »Traumzeit für Agenten« den Preis des SF-Clubs Deutschland e.V.
Darüber hinaus machte sich Haefs einen Namen als Übersetzer und Herausgeber der Werke von Jorge Luis Borges und Rudyard Kipling. Zudem übersetzte und betreute er die Neuausgabe der »Sherlock Holmes«-Geschichten von Arthur Conan Doyle. Zu den Autoren, die Haefs übersetzte, zählen auch Ambrose Bierce oder Gustave Flaubert.
Zwischen all diesen Aktivitäten, die das mehrsprachige Multitalent seit den 80er Jahren praktisch gleichzeitig entfaltete, blieb tatsächlich noch Zeit für die Verbundenheit zur größten Science-Fiction-Serie.
Schon als Jugendlicher las Haefs PERRY RHODAN-Romane, und in den letzten Jahren griff er immer wieder nach einem Roman, um sich auf dem Laufenden zu halten. Mit dem PERRY RHODAN-Autor Hans Kneifel ist er seit langen Jahren befreundet, für den PERRY RHODAN-Autor Rainer Castor wirkte er unterstützend, als dieser seine Schriftsteller-Karriere startete.
Über einen möglichen Gastroman für die aktuelle Serie haben Gisbert Haefs und der PERRY RHODAN-Chefredakteur Klaus N. Frick schon mehrfach gesprochen, jetzt hat es endlich geklappt. (3600 Zeichen, zum kostenlosen Abdruck freigegeben)
Homepage: www.perry-rhodan.net
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