(openPR) Immer mehr Verbraucher beschäftigen sich mit dem Traden von Wertpapieren und noch anderen Finanzprodukten. In diesem Zusammenhang gibt es zahlreiche Tipps und Informationen, die ein erfolgreiches Handeln unterstützen können.
Heutzutage können sehr viele verschiedene Finanzprodukte gehandelt werden. Meistens kann dies über das Internet vom heimischen PC aus geschehen. In den Bereich der handelbaren Produkte fallen zum Beispiel alle Arten der Wertpapiere. Dazu zählen zum Beispiel Aktien, Anleihen, Fonds und verschiedene Derivate, wie etwa Zertifikate oder Optionsscheine. Das Trading umfasst aber auch noch sehr spekulative Produkte außerhalb des Wertpapierbereichs, denn mittlerweile können sogar schon Kleinanleger Rohstoffe oder Devisen handeln. Letzteres bezeichnet man auch als Forex Trading, welches sich einer immer größeren Beliebtheit erfreut.
Was benötigt man zum Traden?
Um mit dem Traden beginnen zu können, ist natürlich eine gewisse „Ausrüstung“ von Nöten, sofern man nicht nur per Telefon oder per Post Aufträge erteilen möchte. Als Hardware wird zunächst ein PC bzw. ein Laptop mit einem funktionierenden Internetzugang benötigt, um auf die Webseite der Bank bzw. des Brokers zu gelangen. Darüber hinaus benötigt man eine Handelssoftware, um eine Anbindung an den jeweiligen Handel mit Wertpapieren oder auch mit Devisen zu bekommen. Diese Trading-Software wird heute allerdings von nahezu allen Anbietern kostenlos zur Verfügung gestellt, entweder per Download oder auch als Zugang direkt über den Browser. Ergänzend können auch zusätzliche Programme nützlich sein, mit denen beispielsweise Charts analysiert oder Kurse gespeichert werden können.
Was versteht man unter Daytrading?
Ein wichtiger Faktor für ein erfolgreiches Trading ist eine möglichst schnelle Reaktionsfähigkeit auf Ereignisse und Kursbewegungen bei den Wertpapieren, Devisen oder Rohstoffen. Mit dem so genannten Daytrading ist dafür schon seit vielen Jahren die beste Voraussetzung geschaffen worden. Daytrading beinhaltet nichts anderes als die Tatsache, dass Trader an einem Tag erworbene Handelsprodukte bereits am gleichen Tag wieder verkaufen können. Früher musste man meistens ein oder sogar zwei Tage warten, bis die Wertpapiere ins Depot eingebucht wurden, was seit dem von inzwischen nahezu allen Banken und Brokern angebotenem Daytrading nicht mehr notwendig ist. Im Prinzip könnte man Daytrading auch als Minute-Trading bezeichnen, da man in der Regel schon wenige Minuten bzw. teilweise schon nach wenigen Sekunden gekaufte Handelsprodukte wieder verkaufen kann.
Was ist bei der Wahl der Bank bzw. des Brokers wichtig?
Die Grundlage für das Traden ist das Vorhandensein eines Wertpapierdepots. Diese Depots werden heute von den meisten Banken und Online Brokern angeboten. Beim Anbietervergleich sollte vorrangig auf zwei Kostenfaktoren geachtet werden, die dann meistens auch ausschlaggebend für die Wahl des Anbieters sind. Der erste Kostenfaktor sind die fixen Depotgebühren für die Nutzung des Depots, auf die jedoch besonders die Online Broker inzwischen weitestgehend verzichten. Ebenso wichtig sind die Ordergebühren, die bei jedem ausgeführten Trade berechnet werden. Hier gibt es teilweise enorme Unterschiede zwischen den Anbietern, sodass verglichen werden sollte, wobei auch auf eventuelle Order-Paketpreise zu achten ist.
Die Chancen und Risiken beim Traden
Bevor man sich fürs Traden entscheidet, sollten sowohl die Chancen als auch die Risiken bekannt sein. Diese richten sich in hohem Maße danach, welche Finanzprodukte man im Einzelnen handelt. Daher kann auch pauschal keine Aussage zu Chancen und Risiken gemacht werden. Es gibt beispielsweise einerseits Fonds, Renten oder auch Zertifikate, die ein relativ geringes Risiko beinhalten, dafür aber geringe Chancen auf überdurchschnittliche Erträge beinhalten. Auf der anderen Seite können beim Handel mit Optionsscheinen, Devisen oder Rohstoffen extrem hohe Gewinne erzielt werden, allerdings fast immer auf Kosten eines stets vorhandenen Totalverlust-Risikos. Generell können im Zusammenhang mit dem Handeln, je nach Produkt, vier grundsätzliche Risiken auftreten, nämlich ein Emittentenrisiko, ein Währungsrisiko, ein Kursrisiko und ein Zins- bzw. ein Ertragsrisiko.
Worauf sollte bei der Orderaufgabe geachtet werden?
Bevor eine Kauforder im Wertpapierbereich aufgegeben wird, sollten verschiedene Aspekte beachtet werden. Ein wichtiges Order-Instrument ist zum Beispiel das Limit. Gerade in so genannten engen Märkten, wenn eine Aktie beispielsweise relativ wenig gehandelt wird, sollte man stets ein Limit setzen, um so größere und nicht erwünschte „Preisausschläge“ beim Kauf oder Verkauf zu vermeiden. Auch der Börsenplatz, an welchem das gewünschte Wertpapier gehandelt werden soll, kann von Bedeutung sein, da mitunter Preisdifferenzen zwischen den Börsen bestehen. Generell sollte man vor dem Erteilen der Order nochmals genau kontrollieren, ob die gewünschte Anzahl/Nominale der Wertpapiere und vor allem auch die ISIN-Nummer korrekt sind, damit man nicht aus Versehen ein ganz anderes Wertpapier als gewünscht handelt.








