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DAX: Neues Jahreshoch oder kommt nun die Korrektur?

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(openPR) Der DAX Index notierte am Freitag an der 7.000er Marke und konnte sich vom Tief bei 6.400 Punkten wieder recht gut erholen. Aus charttechnischer Sicht bewegt sich die aktuelle Erholung noch im Rahmen der normalen Kursbewegungen nach einem Rücksetzer. Meine Trendfolgesysteme haben bereits am 4. März ein Verkaufssignal für den DAX ausgelöst und bleiben weiter im Shortmodus. Damit ist in der nächsten Woche wieder mit weiteren Kursverlusten zu rechnen.



Auf der Fundamentalseite haben sich die Voraussetzungen weiter verschlechtert und zu den bereits bekannten Krisenherden (Nordafrika, Libyen, Japan, EU-Schuldenstaaten etc.) kommen nun deutlich schlechtere Konjunkturdaten aus den USA. So hat sich das Verbrauchervertrauen massiv eingetrübt und ist von 77,5 auf 67,5 Zähler eingebrochen. Dies ist ein Alarmzeichen für die zukünftige Konjunkturentwicklung in den USA, weil der Konsum der Haushalte mehr als 80% der Wirtschaftsleistung ausmacht. Wenn das Vertrauen der Konsumenten schwindet, dann brechen auch die Ausgaben ein und die Firmen können weniger verkaufen.

Hinzu kommt, dass die Staaten mit enormen Schulden zu kämpfen haben und nun beginnen müssen einzusparen. Dies zieht Kürzungen bei Ausgaben und Einsparungen bei sozialen Einrichtungen mit sich und belastet die Haushalte zusätzlich zu den bereits bestehenden hohen Lebenshaltungskosten aufgrund der steigenden Rohstoffpreise. Der Unmut der Bevölkerung spiegelt sich bereits in Demonstrationen wider und wird zunehmen, da die Menschen nicht einsehen, dass Milliarden an Steuergelder für Banken und deren Spekulationen ausgegeben werden und ihnen selbst aber nicht geholfen wird.

Deutschland wird nun zu Kasse gebeten und muss den Hauptteil des Euro-Rettungspaketes tragen. Damit bestätigen sich meine Befürchtungen, dass die Versprechen der Regierungen, keine Gelder fließen zu lassen, nicht eingehalten werden und nun die Steuergelder doch angezapft werden. Dies liegt eigentlich auf der Hand, da langfristig kein Land einen komparativen Vorteil haben kann ohne dass sich dadurch negative Auswirkungen ergeben.

Bisher hat sich dieser Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Ländern immer durch höhere Währungskurse nieder geschlagen. Die Währung eines Landes welches sich in einem Wirtschaftshoch befand legte immer an Wert zu und machte somit das Leben teurerer aber auch wertvoller. Durch die Währungsunion haben wir keine Aufwertung um den Vorteil gegenüber anderen Ländern auszugleichen, dies gleicht sich aber nun mit den Kosten für das Euro-Rettungspaket aus.

Die Sinnhaftigkeit dieses Rettungspaketes ist für die Bevölkerung nicht nachvollziehbar, für die Banken und Industriekonzerne aber überlebensnotwendig. Der Euro selbst reagiert positiv darauf und konnte von 1,20 bis auf 1,42 zum US-Dollar zulegen. Jetzt scheint die Luft recht dünn zu werden und alles dürfte eingepreist zu sein, auch die neue Höhe des Rettungsschirms von insgesamt 750 Mrd. Euro. Ich gehe davon aus, dass der Höhenflug des Euro zum US-Dollar nun zu Ende gehen wird, weil sich herausstellen sollte, dass der Rettungsschirm bei weitem nicht ausreichen wird um die angeschlagenen Staaten wie Irland, Griechenland, Portugal und Spanien zu unterstützen, wir haben ein sogenanntes Fass ohne Boden.

Von der Konjunkturseite her kündigt sich bei der Wirtschaftslokomotive Deutschland eine Trendumkehr an, der Ifo-Index das Konjunkturbarometer notiert an seinem Hochpunkt. Unterstützt wird meine Markteinschätzung durch das Trendfolgesystem auf den Euro zum US-Dollar welches einen baldigen Trendwechsel ankündigt.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Rally bei den Aktien seit September des Vorjahres bereits zu Ende gegangen ist und wir aktuell nur ein kurzes Aufbäumen der Märkte sehen. Die Schnäppchenjäger und zu spät gekommen nutzen die niedrigen Kurse um noch schnell einzusteigen, im Gegensatz dazu verkaufen die Profis (Vermögensverwalter) seit Wochen ihre Positionen ab. Der DAX sollte somit seinen Shorttrend fortsetzen und die Korrektur dürfte bis zum Polarisierungslevel bei 5.850 Punkten anhalten. Im Gleichklag sollte der Euro zum US-Dollar wieder an Wert verlieren und bis auf 1,34 Dollar zurückfallen.

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Roland Fressl, CPM
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