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Duisburg Loveparade: Never Forget Aktionstag gegen das Vergessen

25.03.201116:18 UhrVereine & Verbände
Bild: Duisburg Loveparade: Never Forget Aktionstag gegen das Vergessen
Never Forget Aktionstag gegen das Vergessen
Never Forget Aktionstag gegen das Vergessen

(openPR) Passanten im Duisburger Karl Lehr Tunnel am 24.03.2011 vormittags. Zwei ältere Herren betreten die Rampe. Dies ist die Unglücksstätte, 243 Tage nach der Tragödie, bei der 21 Menschen starben und über 500 verletzt wurden. Einige Opfer werden bis zum heutigen Tag noch behandelt. Sind sie von Never Forget, frage ich? Nein, wir möchten uns mal informieren, bekomme ich zur Antwort. Ein Gespräch mit ihnen macht mir deutlich, sie haben selbst mit der Loveparade in Duisburg nicht direkt etwas zu tun. Aber informiert über die Medien schrecken diese Besucher davor zurück, in einem ThyssenKrupp Stahlmikado als Gedenkstätte diejenigen Menschen wiederzuerkennen und denen würdevoll zu gedenken, die hier den Tod fanden.



Es war kein Naturereignis, keine höhere Gewalt, die zu diesem Unglück führten. Nein sagt einer, der Stahl und seine Form sind kalt und kantig. Kein Material, Menschen wiederzugeben. Als Objekte wurden die Besucher im Zahlen- und Planungswerk von Veranstalter und Genehmigungsbehörde gesehen. Auch jetzt hat sich offensichtlich der Blickwinkel nicht geändert. Ganz anders dagegen der Eindruck an der provisorischen Gedenkstätte. Frische Blumen, liebevoll handgefertigte Herzen und Kreuze, Kerzen, die nie verlöschen. Während des Aktionstags des gemeinnützigen Vereins „Never Forget den Opfern der Loveparade e. V.“ kommen immer wieder Menschen zu der Gedenkstätte. Sie suchen das Gespräch mit den Beteiligten und hinterlassen dabei ein Zeichen gegen das Vergessen am Unglücksort. Einige erzählten, wie sie den 24.07.2010 erlebt haben, andere stellten Fragen. Ihre Ansprechpartner, Mitglieder des gemeinnützigen Vereins aus Oberhausen, setzen sich für eine würdige Gedenkstätte der Opfer der Duisburger Loveparade ein.

Bereits seit dem 5. September 2010 kümmern sie sich aus eigenem Antrieb um eine kleine provisorische Gedenkstätte an diesem Ort. Zuerst haben die Aktivisten nur mehrere Kerzen dort aufgestellt, wo Menschen ihr Leben verloren. Bald folgten Blumen und ein Rahmen mit den Fotos der Opfer. Dies sah alles noch ein wenig trostlos aus. Deshalb wurde ein kleiner weißer Zaun um Kerzen, Blumen und Rahmen gelegt. Später wurde eine Fläche noch mit weißem Kiesel bedeckt. So ist nach und nach diese kleine Gedenkstätte entstanden, die die Vereinsvorsitzende Konni Hendrix und ihre Mitstreiter bei Wind und Wetter pflegen. Täglich ist man vor Ort und erneuert die Kerzen in den Laternen, die unentwegt brennen.

Und so traf sich der gemeinnützige Verein am 24.03.2011 um 13 Uhr auf der Karl -Lehr-Str und besprach den Ablauf des Tages. Dort wurden die Gruppen aufgeteilt. Den Untergrund an der provisorischen Gedenkstätte der Loveparade Katastrophe war zuvor gereinigt und mit neuem Boden aufgefüllt worden. Dadurch wurde die Fläche auf eine gleichbleibende Höhe gebracht und sämtliche Stolperfallen beseitigt. Auch der dort noch vorhandene Unrat wie Glasscherben, Dosen und Plastik wurde entfernt. In die neu aufgeschüttete Erde wurden Grassamen gestreut, um ein einheitliches sauberes Bild zu erzeugen. Aber das Gras, das dort wächst an dem Ort, wo so viele Menschen den Tod fanden, steht auch als Symbol für das Leben, des Trostes und der Hoffnung, erläutert die Vorsitzende des Vereins Hendrix. Die Stadtwerke Duisburg stellten jetzt dem Verein einen Wassertank, der regelmäßig ausgewechselt wird, zur Verfügung, um den Rasen bewässern zu können.

Für die Mitglieder um Konni Hendrix gab es viel zu tun. Das große Strake-Schild mit den 21 Kreuzen wurde durch andere Kreuze wieder sichtbarer gemacht, wobei die Originalkreuze erhalten blieben. Das Schild wurde mit zwei Drahtseilen aufgehangen, so das Never Forget e .V den Mutterboden auch dort auffüllen konnte. Neue Blumen, die die Firma Raiffeisenmarkt aus Kempen sponserte, wurden in Form einer 21 eingepflanzt. Vom Verein befestigte Herzen auf Schiefertafeln mit Trauersprüchen an der Wand und das Kopfsteinpflaster auf der Rampe wurden weiter beschriftet. Ein junger Mann, Tobias aus Trier, kam vorbei und war sofort bereit, dem Verein zu helfen. Tobias war nicht auf der Loveparade und wollte sich eigentlich bei seinem Besuch in Duisburg den Unglücksort nur anschauen. Über so viel Engagement waren alle vor Ort begeistert. Bis zur Dämmerung besuchten immer wieder Menschen den Ort, wo so viele den Tod fanden.

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