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Für AKW-Unfälle haftet die Gesellschaft

24.03.201115:31 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Frankfurt am Main – Aufgrund der aktuellen Ereignisse im Atomkraftwerk Fukushima und des 25. Jahrestags der Tschernobyl-Katastrophe fordert der Verein Leben nach Tschernobyl e.V. die Regierung und die internationalen Energiekonzerne auf, im Interesse der Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt Verantwortung für Atomkraftwerke und deren Folgen zu übernehmen. Der schnelle Atomausstieg ist das Ziel des Vereins.
„Die Tschernobyl-Katastrophe hat noch heute schlimme Folgen für die weißrussische Bevölkerung. Die Hilfe muss deshalb langfristig sein. Uns ist der Blick in die Vergangenheit und in die Zukunft wichtig“, so Andreas Seiverth, Vorstandsvorsitzender des Vereins. „Die aktuellen Ereignisse in Japan zeigen, wie schnell sich so eine Katastrophe wiederholen kann.“
Laut Leben nach Tschernobyl e.V. haben die Kraftwerksbetreiber von Tschernobyl bisher keine Schadensersatzklagen befürchten müssen. Auch für deutsche AKW-Betreiber gilt die Haftungsbefreiung der Nuklearbranche. Somit sind der Staat und die Gesellschaft der „Rückversicherer für den Schadensfall“. Weißrussland und Japan müssen die Kosten für Kurz-, Mittel- und Langzeitfolgen langfristig selbst tragen, sofern hier nicht die Verantwortlichen eingebunden werden.
Der Verein „Leben nach Tschernobyl“ unterstützt seit 1992 die von den Folgen der Reaktorkatastrophe im AKW Tschernobyl betroffene Bevölkerung in Weißrussland. Leben nach Tschernobyl e.V. ist außerdem Träger des Bildungs- und Erholungszentrums Nadeshda in Weißrussland, das ganzjährig betroffene Kinder und Jugendliche aufnimmt. Informationen über den Verein Leben nach Tschernobyl e.V., über das von ihm mitgegründete Kinderzentrum Nadeshda sowie die vollständige Stellungnahme finden Sie unter www.freunde-nadeshda.de.

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