(openPR) Bei strahlendem Sonnenschein begaben sich 62 Wanderer vom Bahnhof in Haltern am See aus auf die fünfte Etappe des Hohe-Marks-Steigs, einer Qualitätswanderroute durch den Naturpark Hohe Mark. Einige Stunden später stand das Urteil der Teilnehmer fest: Die Route erhielt die bisherige Spitzennote 1,7.
Hiltraud Schlierkamp, stellvertretende Bürgermeisterin in Haltern am See, gab den Wanderern nicht allein freundliche Wünsche mit auf den Weg, sondern spannende Informationen über die Hohe Mark, die sie in einem alten Schulheft aufgestöbert hatte.
Es ging zunächst durch den schönen Sundern-Wald zum Waldbeerenberg, der mit rund 140 Metern höchsten Erhebung der Gegend. Weiter führte die Tour über den Granatsberg und durch den Hohlweg mit der „Blutigen Wand“. Dort soll früher ein grauer Mönch (Griese Mönch) gemeinsam mit einem gezähmten grauen Wolf überfallene Reisende gerettet haben, um sie in den Ruinen eines Frauenklosters gesund zu pflegen.
Nach 16 Kilometern stand im Gasthaus Uhlenhof eine schmackhafte Stärkung bereit. Für die Wirtsleute gab es von den Wanderern ein dickes Lob: Die Bergjürgens und ihr kleines Team hatten es bei lebhaftem Sonntagsgeschäft gemeistert, die zusätzliche Schar mit Speis‘ und Trank zu versorgen. Welch eine Lawine von Dürstenden und Hungrigen auf sie zurollt, hatten sie – wegen schlechten Handy-Empfangs an vielen Stellen der Hohen Mark – erst eine Stunde vorher durch Anruf erfahren.
Vom Uhlenhof aus ging der Rückweg durch die Holtwicker Heide und über den St. Annaberg. Insgesamt hatten die Wanderer am Ende 24 Kilometer zurückgelegt. „Angesichts der langen Strecke und des anspruchsvollen Geländes waren wir überrascht von der großen Teilnehmerzahl“, sagte ein Sprecher des Hohe Mark Tourismus.
Die Teilnehmer kamen diesmal aus Datteln, Dorsten, Dortmund, Dülmen, Oer-Erkenschwick, Haltern am See, Gelsenkirchen, Gladbeck, Marl, Olfen, Recklinghausen, Selm und Waltrop.
Das Anwandern der sechsten Etappe ist für Sonntag, 17. April 2011, 10 Uhr, ab Schloss Lembeck vorgesehen. Der Wanderwimpel „Hohe-Mark-Steig“ wird dann aus Haltern abgeholt, um ihn nach Dorsten zu tragen. Die Strecke ist mit Rückweg etwa 24 Kilometer lang. Man kann sie jedoch an mehreren Punkten nach eigenem Belieben abkürzen. Im Herbst des Jahres soll der Wimpel in Wesel ankommen. Dann ist die „Waldroute“ des Hohe-Mark-Steigs fertig. Sie soll schon bald durch eine „Parkroute“ ergänzt werden, die durch den Norden des Naturparks Hohe Mark führt.













