(openPR) Das SIO (Sächsisches Institut für Oberflächenmechanik, siomec.de) hat eine Publikation über ein schnelles und einfaches Tool zur tektonischen Simulation basierend auf einem komplett analytischen Modell veröffentlicht. Mit diesem ist es möglich, die Auswirkungen von Erdbeben im Voraus zu untersuchen.
Zusammenfassung
Zur Simulation kontaktinduzierter Spannungs- und Dehnungsausbreitungen in tektonischen Platten wird eine vollständig analytische Modellierung verwendet. Es wird gezeigt, dass die geschichtete Struktur, zeitabhängiges Materialverhalten, Anisotropie und ein potentiell flüssiger Untergrund berücksichtigt werden kann. Sogar sehr komplexe Lastverteilungen mit recht beliebigen Normal-, Laterallasten, Kippmomenten und drehenden Lasten können mit Hilfe von mehreren Lastpunkten und Kontaktensembles einbezogen und somit auch deren Effekte auf die Verschiebung und Spannungsverteilung untersucht werden. Das Auftreten von Brüchen sowie die anschließende, schlagartige Entspannung können durch Einschlag-Methoden simuliert werden. Schockwellen und normale Schwingung werden durch eine analytische Erweiterung der quasi-statischen Lösung modelliert. Um die Haftungsgrenzen für Verischerungen abzuschätzen, können die Auswirkungen auf Gebäude, Industrieanlagen (z.B. Atomkraftwerke), Fahrzeuge und Menschen der simulierten Last- und Einschlagverteilung bei der ungünstigste Verschiebung oder Schwingung untersucht werden.
Mehr Informationen unter http://www.siomec.de/tectonic.













