(openPR) Aschaffenburg, 18. März 2011. Die Verbraucherpreise in Deutschland steigen immer schneller: Im Februar springt die Inflationsrate über die Marke von zwei Prozent. Ihre erste Schätzung müssen die amtlichen Statistiker leicht nach oben korrigieren. Der Preisauftrieb beschleunigt sich damit schon den vierten Monat in Folge. Daten aus dem Großhandel machen Hoffnungen auf eine schnelle Entspannung zunichte.
Teures Öl hat die deutsche Inflationsrate im Februar zum ersten Mal seit fast zweieinhalb Jahren über die kritische Marke von zwei Prozent getrieben. Die Verbraucherpreise stiegen um 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. Eine erste Schätzung hatte noch 2,0 Prozent ergeben. "Eine höhere Inflationsrate wurde zuletzt im Oktober 2008 mit 2,4 Prozent ermittelt", hieß es. Nur bei Werten knapp unter diesem Wert spricht die Europäische Zentralbank (EZB) von stabilen Preisen. Sie hat für April Zinserhöhungen angedeutet, um die Teuerung in den Euro-Ländern im Zaum zu halten.
Die Preise dürften in den kommenden Wochen noch schneller klettern. Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) erwartet 2011 eine durchschnittliche Inflationsrate von 2,5 Prozent und 2012 von 2,4 Prozent. Auf steigende Lebenshaltungskosten deutet die Explosion der Großhandelspreise hin. Sie zogen im Februar um 10,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat an. "Das war die höchste Veränderung seit Oktober 1981", schrieben die Statistiker. Die Großhandelspreise gelten als Frühindikator für die Entwicklung der Lebenshaltungskosten, da sie die Richtung für die Preise im Einzelhandel vorgeben.
Heizöl fast ein Drittel Teurer
Preistreiber Nummer eins war Energie. Leichtes Heizöl kostete fast ein Drittel mehr als ein Jahr zuvor. Diesel verteuerte sich um 20,4 und Superbenzin um 9,2 Prozent. Grund dafür sind steigende Weltmarktpreise für Rohöl, das wegen der Unruhen in wichtigen arabischen Förderländern wie Libyen so teuer ist wie seit 2008 nicht mehr. Für Strom mussten die Verbraucher 7,5 Prozent mehr und für Gas 3,5 Prozent mehr bezahlen. Auch die Preise für Nahrungsmittel zogen mit 3,4 Prozent kräftig an.
(Quelle: NTV)
Elisa Steigerwald - Mitarbeiterin Spiegel Consulting GmbH in Aschaffenburg - empfiehlt in der sich aktuell verschärfenden Geldentwertungsdebatte die Investition in werthaltige Immobilien und Kapitalanlagen. Im Focus stehen exponierte Innenstadtlagen mit fussläufiger Erreichbarkeit der Einrichtungen des täglichen Bedarfs zur Eigennutzung und/oder Fremdvermietung. Wie schon der Vergangenheit bewiesen, ist die gezielte Beimischung ausgewählter Immobilienobjekte unverzichtbare Ingrediens eines jeden Vermögensportfolios und dient so als sicherer Hafen bei rauer See! Getreu der Weisheit des Ökonomen Helmar Nahr: "Inflation ist der periodisch wiederkehrende Beweis für die Tatsache, dass bedrucktes Papier - bedrucktes Papier ist."









