(openPR) PRESSEMITTEILUNG
Stuttgart; den 15. März 2011
Katastrophe in Japan muss Wende im politischen Umweltbewusstsein einläuten
Der GIH, Gebäudeenergieberater des Handwerks und Ingenieure, als größter unabhängiger Energieberaterverband in Deutschland und in Europa, fordert mit allem Nachdruck, jetzt konsequent auf den Ausbau der erneuerbaren Energien zu setzen. Dazu bedarf es einer erweiterten, kontinuierlichen und verlässlichen Förderpolitik, die die Perspektiven einer nachhaltigen Energieversorgung und das Senken des Energieverbrauchs in den Mittelpunkt stellt.
Die Bilder die uns zur Zeit aus Japan erreichen, machen sehr betroffen. Diese Naturkatastrophe macht uns bewusst, wie schnell unsere hochtechnologische Sicherheit sich als zerbrechlich erweisen kann. Die daraus resultierende schwerwiegende Situation um die Kernkraftwerke in der Erdbebenregion, erfüllt nicht nur uns mit großer Sorge.
Der GIH plädiert schon seit Jahren für die Forcierung des Wachstums der erneuerbaren Energien und für den kontinuierlichen Ausbau der staatlichen Fördermöglichkeiten für die energetische Modernisierung. Die Vergangenheit hat uns gezeigt, wie problematisch das Fehlen einer verlässlichen und beständigen Förderpolitik sich auswirken kann.
Der GIH ist bereit, bei den notwendigen Anstrengungen zur Senkung des Energiebedarfs von Gebäuden und zum Wachstum der erneuerbaren Energien, seinen Beitrag zu leisten. Jedoch sind für eine rasche und kostengünstige Realisierung, klare und verlässliche Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Investoren unabdingbar.
Die Katastrophe in Japan macht deutlich, dass das viel zitierte Restrisiko der Atomtechnologie zu hoch und die Technik letztendlich nicht beherrschbar ist.
Alessandro Calandri
GIH Bundesverband e.V
Veröffentlichung kostenfrei – Beleg erbeten
(226 Zeichen inkl. Leezeichen)



