(openPR) Bei einem WEB 3.0 – Konzept, beispielsweise http://www.netexx.com handelt es sich um ein Servermodell, das auf sicherer Virtualisierungstechnologie beruht und damit auf dieser Basis die Möglichkeit der Definition und Installation von individuellen Arbeitsumgebungen, beispielsweise für Mitarbeiter, nutzbar über das Internet, bietet. Die Performance wird dabei lediglich durch den Anwendungsserver und die bestehende Internetverbindung zu diesem Server bestimmt und ist weitgehend unabhängig vom Computermodell, dessen Leistung und dem Betriebssystem, das der Anwender benutzt. Ältere Hardware kann dadurch länger benutzt werden wobei sich eine deutliche Kosteneinsparung ergibt.
Anwendungen sind auf diesem System auf der Basis des Betriebssystems SuSE Linux realisiert. Die Integration von WINDOWS – Software ist über die Nutzung eines WINDOWS – Runtime – Moduls möglich. Alternativ können WINDOWS – Anwendungen auch auf integrierbaren virtuellen Systemumgebungen genutzt werden. Die vorinstallierten Linux – Anwendungen besitzen mit ihren Dateiformaten Kompatibilität zu den Formaten, die unter WINDOWS und MAC als Standards definiert sind.
Autorisierten Benutzern ist es möglich, WEB – Seiten mit Datenbankanbindungen und aktiven Skripten (PHP, Pearl, ect.) auf einer Apache 2 – Umgebung einzurichten und sicher zu betreiben. Ebenso ist eine erweiterte Filserveranbindung mit sicherem Datei – Exchange mit lokalen Arbeitsplätzen enthalten. Regelmäßige Backups werden innerhalb der lokalen Netzwerkinfrastruktur des Systems vorgenommen. Gleiches gilt für die Wartung und Instandhaltung des Server – Clusters und der Netzwerkanbindung ans Internet. Die Einrichtung und Manipulation von WEB – Inhalten (Web – Seiten und öffentliche Ressourcen) kann nur über die Benutzung eines virtuellen Arbeitsplatzaccounts mit entsprechenden Benutzerrechten oder durch den Systemadministrator im Rechenzentrum des Systems erfolgen. Die konventionelle Methode der Pflege von WEB – Seiten über direkte Verbindung zum WEB – Space über eine Wartungsseite oder durch FTP ist nicht möglich, da diese Vorgehensweise als Sicherheitsrisiko dem Prinzipien des Grundkonzeptes von WEB 3.0 widerspricht.
Außer im direkten File – Exchange – Modus findet zwischen dem Rechner des Benutzers und dem Server kein Datenaustausch direkter Art statt. Eine Ausnahme bildet lediglich ein Modul als JAVA – Applet, das für den Aufbau der Verbindung zu einem WEB 3.0 – System erforderlich ist. Eingaben des Benutzers, einer virtuellen Arbeitsumgebung werden mit Hilfe von SSL 3.0 verschlüsselt. Der Output des Servers an den Benutzer (Bildschirminhalt) wird verschlüsselt, grafisch übermittelt und enthält keine Daten, die durch dritte, beispielsweise durch Anzapfen einer Netzwerkverbindung, ausgelesen oder identifiziert werden können. Der Benutzer sieht seine Arbeitsumgebung, also seinen virtuellen Arbeitsplatz als grafische Abbildung auf seinem Browser oder alternativ über eine spezielle Zugriffs – Software als Terminalmodul. Beim Zugriff mittels Internet – Browser muß JAVA auf dem betreffenden System installiert sein, was heutzutage bei den meisten Computern, sowie Laptops standardmäßig der Fall ist. Durch diese erweiterte Sicherheit ist auch der Aufruf von Internet – Diensten innerhalb der virtuellen Arbeitsumgebung problemlos möglich, ohne Gefahr zu laufen, Schadprogramme in Form von Viren, Trojanern oder Würmern auf den eigenen lokalen Rechner zu übertragen. Innerhalb der WEB 3.0 – Systemumgebung sorgt weitere Sicherheitssoftware zusätzlich für die Filterung von Datenpaketen. Bei Gefahr der Infektion einer virtuellen Benutzerarbeitsplatzumgebung wird im Regelfall die aufgerufene Anwendung mit einer Sicherheits – Warnmeldung abgebrochen. Vom Benutzer aufgerufene Anwendungen, auch über Internet – Verbindungen, sowie individuelle Installationen haben keinen Einfluss auf die Sicherheit des Systemkerns. Aus diesem Grunde zeichnet sich dieses Serverkonzept auch durch eine außerordentliche Stabilität des Betriebs aus.
Der Betrieb einer WEB 3.0 – Umgebung erfordert, außer Bindung an eine Netzwerkinfrastruktur des Betreibers auch große Übertragungsbandbreite ins Internet, realisiert durch LWL - Anbindung. Aus diesem Grunde ist dieses System im Regelfall, auch als gemietete Serverumgebung, nur im Rechenzentrum des Providers kostengünstig zu betreiben.
Der Preis für die Nutzung des Systems ergibt sich aus Serverbetriebs- und Wartungskosten, Breitband - Internet – Anbindung, sowie individuellen Leistungen für Installation und die Wartung von Benutzerkonten. Darin enthalten sind auch Schulung von Anwendern und technischer Support.












