openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Klare Entscheidung: UnternehmensGrün fordert unumkehrbare Rücknahme der Laufzeitverlängerung

15.03.201111:34 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Ein dreimonatiges Moratorium bzw. eine kurzzeitige Aussetzung der Laufzeitverlängerung ist keine verantwortbare Lösung.

Die Ereignisse in Japan beweisen einmal mehr, dass die vermeintlich friedliche Nutzung der Atomenergie das menschliche Beherrschungsvermögen sprengt. Neben den bekannten und bleibenden Argumenten, um an dieser Stelle nur die nach wie vor ungelöste Endlagerproblematik und das Risiko von Terroranschlägen zu nennen, bleibt die Sicherheit eine Frage der Einschätzung auf Grundlage der uns bekannten Parametern. Eine diesen entsprechende Sicherheit kann zwangsläufig nicht vollkommen bzw. absolut sein. Die sich derzeit in Japan vollziehende atomare Katastrophe offenbart aber unwiderlegbar, zu welch verheerenden Katastrophen die Anwendung eben dieser relativen Sicherheitsstandards führen kann.



„Die Politik zieht die einzig vor diesem Hintergrund verantwortbare Konsequenz, wenn sie über die Definition und die Festschreibung absoluter Sicherheitsanforderungen einen unumkehrbaren Ausstieg beschließt“, erläutert Dr. Nina Scheer, Geschäftsführerin von UnternehmensGrün die Position des Verbandes. „Ein Moratorium bzw. eine Aussetzung der Laufzeitverlängerung vermag die Sicherheit nicht zu erhöhen: die Sicherheitsanforderungen liegen außerhalb des politisch Gestaltbaren, so Scheer weiter.

„Symptomatisch für die Unbeherrschbarkeit dieser Technologie ist ja gerade, dass Dinge passieren können, mit denen wir nicht rechnen, deren Handhabung sich dann aber sowohl den technischen als auch physischen menschlichen Möglichkeiten entzieht“, erklärt Gottfried Härle, Vorstand von UnternehmensGrün und Inhaber einer unter Einsatz erneuerbarer Energien CO2-neutral wirtschaftenden Brauerei aus Leutkirch (Allgäu). „Für Deutschland, auch als Mitgliedsstaat der Europäischen Union und der Vereinten Nationen muss dies heißen: Ausstieg, und zwar angefangen mit einer sofortigen Abschaltung der sieben ältesten Kernkraftwerke, bei denen mit Blick auf die latente Gefahr von Terrorangriffen sogar eine vorhersehbare Gefahr besteht“, so Härle weiter.

Es sei ernüchternd, dass die Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung, die auch Aufgabe von Parteien ist, teilweise als „Parteipolitik“ gebrandmarkt wird. In einer Parteiendemokratie seien die BürgerInnen nun mal darauf angewiesen, ihre demokratische Mitbestimmung, gerade in solch elementaren Fragen, wie der Atomenergienutzung, über ihr sowohl aktives als auch passives Wahlrecht mit Hilfe von Parteien wahrzunehmen, kritisiert Nina Scheer entsprechende Stimmen aus der Bundesregierung. „Weitere gesellschaftliche Gruppierungen, Nichtregierungsorganisationen und Verbände ergänzen die polische Arbeit von Parteien, ersetzen sie aber nicht“, so Scheer weiter.

UnternehmensGrün weist darauf hin, dass mit Blick auf die Entwicklung der Erneuerbaren Energien und deren rasanten Ausbau die Atomenergie schon kurzfristig verzichtbar wäre und es keiner Laufzeitverlängerung bedürfe, auch ohne Zukauf von Atomstrom aus Nachbarstaaten.

Als Bundesverband der grünen Wirtschaft setzt sich UnternehmensGrün für Rahmenbedingungen ein, die umweltverträgliches Wirtschaften erleichtern. Der Verband verfasste zur Frage der Atomenergienutzung u.a. das „Manifest – Der Ausstieg aus dem Ausstieg: Wir sagen Nein!“, abrufbar unter www.unternehmensgruen.de.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 519384
 244

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Klare Entscheidung: UnternehmensGrün fordert unumkehrbare Rücknahme der Laufzeitverlängerung“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von UnternehmensGrün e.V.

Bild: Preisverleihung: Wettbewerb für eine nachhaltige Arbeitswelt auf dem Jugendgipfel von „mach Grün!“Bild: Preisverleihung: Wettbewerb für eine nachhaltige Arbeitswelt auf dem Jugendgipfel von „mach Grün!“
Preisverleihung: Wettbewerb für eine nachhaltige Arbeitswelt auf dem Jugendgipfel von „mach Grün!“
Presseeinladung Zeit: Montag, den 26.Februar 2018 17:00 bis 18:30 Uhr Ort: Alte Feuerwache Axel-Springer-Straße 40-41 D-10969 Berlin Eintritt: kostenfrei Info: http://machgruen.de/wettbewerb Im Nachhaltigkeitswettbewerb aus dem Projekt „mach Grün! Berufe entdecken und gestalten“ wurden Lösungsideen für reale, ökologische Herausforderungen in der Berufswelt gesucht. Die Gewinner*innen haben Ideen aus den Bereichen Fairer Handel, Energie sparen, Möbel und spielerischer Umgang mit Ressourceneinsparung eingereicht. Ziel des Wettbewerbs war …
Bild: #HowToCooperate: Die Partnerbörse für Unternehmen und UmweltorganisationenBild: #HowToCooperate: Die Partnerbörse für Unternehmen und Umweltorganisationen
#HowToCooperate: Die Partnerbörse für Unternehmen und Umweltorganisationen
Berlin, 17.01.2018: UnternehmensGrün, der Bundesverband der grünen Wirtschaft, lädt Wirtschaftsvertreter*innen und Umweltorganisationen zum Speed-Dating ein. Angebahnt werden sollen Kooperationen, die sowohl den Unternehmen, den NGOs als auch der Umwelt helfen. Der Matching-Marktplatz #HowToCooperate ist Teil eines vom Umweltbundesamt geförderten Pilotprojekts und findet am Freitag, den 19. Januar in Berlin statt. „Nachhaltiges Wirtschaften voranbringen – dazu gehören die politischen Rahmenbedingungen, unternehmerischer Pioniergeist und nach…

Das könnte Sie auch interessieren:

Empfehlungen des DIHK entbehren Sachverstand und Seriosität
Empfehlungen des DIHK entbehren Sachverstand und Seriosität
… Energiekonzept der Bundesregierung“. In dem nach Angaben des Dachverbandes der IHKn bereits im Juni der Bundesregierung vorgelegten Papier plädiert der DIHK u.a. für Laufzeitverlängerungen und die Abschaffung des EEG, sollte „das EEG bei gemeinsamer Anwendung mit dem Emissionszertifikatehandel keine klimapolitische Wirkung entfalten“, so der Wortlaut …
Laufzeitverlängerung entbehrt Rechtsstaatlichkeit
Laufzeitverlängerung entbehrt Rechtsstaatlichkeit
Vor knapp einem Jahr ist die Bundesregierung mit dem Anspruch angetreten, Laufzeitverlängerungen als sog. Brückentechnologie zu erwägen, sollten die Erneuerbaren Energien noch nicht soweit sein, sprich ihr Ausbautempo eine Laufzeitverlängerung erzwingen. Die nun vorliegenden Energieszenarien legen diesen zwingenden Schluss aber nicht nahe, unterstellt …
Klimaschutz: Mehr Taten statt Worte
Klimaschutz: Mehr Taten statt Worte
UnternehmensGrün, der Bundesverband der Grünen Wirtschaft, fordert von Politik und Unternehmen rasche, umfassende und wirksame Schritte zur Bewältigung des Klimawandels. „Wir brauchen beim Klimaschutz nicht nur wortreiche Ankündigungen und Absichtserklärungen, sondern klare und ambitionierte politische Weichenstellungen“, so Gottfried Härle, Vorstand …
Einfach und sozial
Einfach und sozial
UnternehmensGrün unterbreitet Konzept für eine sozialverträgliche und zugleich entbürokratisierende Vereinfachung der Mehrwertsteuer Berlin/Stuttgart, 19. August 2010 Mit dem am 19. August in Stuttgart vorgestellten Positionspapier zur Mehrwertsteuer ‚Fiskalische und Soziale Nachhaltigkeit durch Vereinfachung’, unterbreitet UnternehmensGrün ein Konzept …
Bild: Anhörung zur Laufzeitverlängerung AKW Borssele (NL).  ÖDP spricht sich gegen eine Laufzeitverlängerung ausBild: Anhörung zur Laufzeitverlängerung AKW Borssele (NL).  ÖDP spricht sich gegen eine Laufzeitverlängerung aus
Anhörung zur Laufzeitverlängerung AKW Borssele (NL). ÖDP spricht sich gegen eine Laufzeitverlängerung aus
 Anhörung zur Laufzeitverlängerung AKW Borssele (NL):ÖDP spricht sich gegen eine Laufzeitverlängerung ausDer Weiterbetrieb des 50 Jahre alten AKW´s Borsselein den Niederlanden ist ein Spiel mit dem Feuer(Düsseldorf / Borssele [Zeeland]) - Der Landesvorstand der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) Nordrhein-Westfalen sprach sich auf seiner Sitzung …
Bild: Steuerpläne der Bundesregierung: 'Populismus gebiert ein bürokratisches Monster'Bild: Steuerpläne der Bundesregierung: 'Populismus gebiert ein bürokratisches Monster'
Steuerpläne der Bundesregierung: 'Populismus gebiert ein bürokratisches Monster'
Berlin, 13. Juli 2015: UnternehmensGrün e.V., der Bundesverband der Grünen Wirtschaft, lehnt die Pläne der großen Koalition zur Reform der Erbschaftssteuer ab. Der Verband sieht darin bloße populistische Klientelpolitik und die Geburt eines Bürokratiemonsters. „Durch die Pläne des Bundeskabinetts sollen „Firmenerben“ weiterhin begünstigt werden. Das …
Seifenblase - Klima- Umwelt- und Verbraucherschutz?
Seifenblase - Klima- Umwelt- und Verbraucherschutz?
… Bezahlbarkeit von Energie, dürfe zudem nicht vergessen werden, dass Deutschland als Uran-Importeur ohne eigene Wiederaufbereitungsanlagen die Atomenergie – insbesondere im Falle einer Laufzeitverlängerung - teuer zu stehen komme“, fügt Härle an. Und auch der verkehrspolitische Ansatz sei nicht glaubhaft. „Solange wirksame Mittel, wie etwa eine unverzügliche …
Bild: 25 Jahre UnternehmensGrün – Die Wirtschaftswende steht erst am AnfangBild: 25 Jahre UnternehmensGrün – Die Wirtschaftswende steht erst am Anfang
25 Jahre UnternehmensGrün – Die Wirtschaftswende steht erst am Anfang
Rundes Jubiläum für UnternehmensGrün e.V., den Bundesverband der grünen Wirtschaft Berlin, 23.11.2017: Energiewende, Agrarwende, Verkehrswende – seit 25 Jahren ist UnternehmensGrün e.V. die politische Stimme für eine nachhaltige Wirtschaft in Deutschland. „Bio“ ist heute keine Nische mehr und Nachhaltigkeit Mainstream. Eine echte ökologisch-soziale Wirtschaftswende …
Der Wortbruch steckt im Detail
Der Wortbruch steckt im Detail
… widerspricht erklärten Zielen nahezu aller parteipolitischen Programme. „Es ist nicht nur eine Frage der Gefahrenabwägung. Betrachtet man die ökonomische Seite der Diskussion um Laufzeitverlängerungen, so muss klar sein: Die Atomenergie kostet den Steuerzahler immense, größtenteils versteckte Subventionen, denkt man nur an die nach wie vor ungelöste …
Bild: UnternehmensGrün-Kongress ausgebucht – 11 Vorstände neu gewähltBild: UnternehmensGrün-Kongress ausgebucht – 11 Vorstände neu gewählt
UnternehmensGrün-Kongress ausgebucht – 11 Vorstände neu gewählt
Volles Haus im großen Saal der Böll-Stiftung in Berlin. Mehr als 270 Gäste konnte UnternehmensGrün Geschäftsführerin Dr. Katharina Reuter zur Jahreskonferenz „Progressive Unternehmensstrategien - so geht neues Wirtschaften!“ von UnternehmensGrün und Böll-Stiftung begrüßen. „Das macht deutlich, wie vielen Menschen das Thema unter den Nägeln brennt“, …
Sie lesen gerade: Klare Entscheidung: UnternehmensGrün fordert unumkehrbare Rücknahme der Laufzeitverlängerung