(openPR) Kammer gratuliert Augenoptiker- und Uhrmachermeister
Täglich eine halbe Stunde auf dem Heimtrainer Rad fahren und Hanteltraining – das ist das Geheimnis von Kurt Hirsch. Am 12. März feiert der Uhrmacher- und Augenoptikermeister seinen 100. Geburtstag. Peter Dreißig, Präsident der Handwerkskammer Cottbus (HWK), und Knut Deutscher, Hauptgeschäftsführer der Kammer, werden den Altmeister an diesem Tag beglückwünschen. Medienvertreter sind herzlich zu diesem Termin eingeladen.
Termin:
12. März, 10.30 Uhr
Augenoptik Hirsch, Sarettenweg 13
01979 Lauchhammer-West
"Ich habe für das Handwerk gelebt. Ich war quasi mit dem Handwerk verheiratet", erzählt Kurt Hirsch. 1911 wurde der 99-Jährige in Mückenberg, dem heutigen Lauchhammer, geboren. 1928 begann er in Luckau seine Lehre zum Uhrmacher und Augenoptiker, um später das Geschäft des Vaters übernehmen zu können. "Ursprünglich wollte ich Rechtsanwalt oder Zahnarzt werden, aber mein Vater wünschte sich so sehr einen Nachfolger. In meiner Lehre lernte ich das Handwerk des Augenoptikers lieben."
Am 1. Januar 1936 machte sich der Augenoptikermeister selbstständig
und eröffnete ein eigenes Geschäft in der Berliner Straße, das er bis zu seinem 80. Lebensjahr leitete. "1991 übergab ich den Betrieb meiner Tochter. Ich bin stolz das sie mein Geschäft inzwischen seit 20 Jahren erfolgreich leitet."
Trotz der Liebe zum Handwerk waren die Jahre nicht einfach für Kurt Hirsch. "Ich habe einen Krieg, mehrere Währungsunionen und Wirtschaftskrisen miterlebt. Die Zeiten waren wirtschaftlich oft schwierig, doch gemeinsam mit meiner Familie habe ich diese überstanden", erinnert er sich. Außerdem engagierte sich der leidenschaftliche Augenoptikermeister stets auch für das
südbrandenburgische Handwerk. "Ich war 40 Jahre ehrenamtlich tätig, unter anderem als Obermeister des Kreises Senftenberg und als stellvertretender Obermeister des Bezirkes Cottbus. In den 70er Jahren ernannte mich die Handwerkskammer dann sogar zum Ehrenobermeister."










