(openPR) Für die Träger von Cochlea-Impantaten (CI) ist die Zuverlässigkeit ihrer CI-Systeme ein wesentlicher Garant für Kommunikationsfähigkeit und Lebensqualität. Seit mehr als 20 Jahren erhebt Cochlear deshalb fortlaufend Daten über all seine Implantate und veröffentlicht diese Angaben in halbjährlichen Berichten. Der aktuell vorgestellte „Nucleus Reliability Report“ für 2010 belegt einmal mehr: Nucleus Implantate besitzen eine unübertroffen hohe Zuverlässigkeit. Diese konnte mit den neusten Entwicklungen sogar nochmals gesteigert werden.
Cochlea-Implantate ermöglichen Menschen mit hochgradiger bzw. an Taubheit grenzender Hörschädigung ein Leben in der hörenden Welt. Doch fällt ein solches Implantat aus, kostet das den Betroffenen nicht nur Zeit und Nerven. Vor allem wird er schlagartig und für mehrere Wochen zurückversetzt in ein Leben in Stille; und er muss sich einer erneuten Operation unterziehen.
„Die Zuverlässigkeit der CI-Systeme ist extrem wichtig – und daher maßgeblich bei Entscheidungen für eine CI-Therapie“, so Robert Pera, Senior Clinical/Technical Specialist der Cochlear Deutschland GmbH & Co. KG. „Insbesondere das Implantat muss einer Vielzahl von Belastungen standhalten – etwa auch denen eines ganz normalen Kinderalltags mit Toben, Klettern oder Fußballspielen.“
Um den CI-Trägern, den Kliniken sowie den Kandidaten für eine CI-Versorgung fortlaufend Einblick in die Zuverlässigkeit seiner Implantate zu geben, veröffentlicht Hersteller Cochlear als bisher einziger Anbieter sämtliche Zuverlässigkeitsdaten in einem halbjährlich erscheinenden „Reliability Report“. Zudem legt Cochlear großen Wert darauf, dass diese Daten nicht allein nach der ISO-Norm 5841-2:2000 erhoben werden, sondern zudem nach den Regeln des European Consensus Statement on Cochlear Implant Failures and Explantations. Letztere berücksichtigen beispielsweise auch Implantat-Ausfälle durch äußere Einwirkungen wie Schlag oder Sturz.
„Und wir dokumentieren nicht nur, welcher Prozentsatz an Implantaten nach so und so vielen Jahren noch funktioniert, sondern immer auch die dem Zeitraum entsprechende prozentuale Ausfallrate“, erläutert Robert Pera. „Wenn von einem Implantat A noch 99,9 Prozent und von einem Implantat B noch 99,2 Prozent funktionieren, dann bedeutet dies, dass das Implantat B acht Mal häufiger ausfällt als Implantat A.“
Jüngstes Cochlear Nucleus CI512 Implantat: nach 18 Monaten Zuverlässigkeitsrate von 99,96 Prozent
Die Dokumentation, in der Cochlear als einziger Hersteller Kinder- und Erwachsenen-Versorgungen separat ausweist, belegt lückenlos, dass die Zuverlässigkeit der Implantate seit Bestehen des Unternehmens kontinuierlich weiter angehoben wurde. Die Daten zeigen weiterhin, dass es bei den verwendeten Materialien keinerlei Anzeichen für eine eventuelle Ermüdung gibt.
Für das jüngste Cochlear Nucleus CI512 Implantat liegen mit dem jetzt vorgestellten Report Daten aus 18 Monaten vor. Sie belegen eine Zuverlässigkeitsrate von 99,96 Prozent. Auffällig ist zudem eine signifikante Senkung der Ausfallrate bei CI-versorgten Kindern. Dies ist auf die verbesserten Eigenschaften gegenüber Schlageinwirkungen zurückzuführen.
„Durch die lückenlose Dokumentation – über mittlerweile 23 Jahre und für über 168.000 registrierte Implantate – bieten wir ein Höchstmaß an Sicherheit“, so Robert Pera abschließend. „Jeder noch so seltene Ausfall eines Systems wird von uns in einem aufwändigen Verfahren analysiert, um die Zuverlässigkeit stetig weiter auszubauen. Zudem gewährt Cochlear für jedes Implantat eine zehnjährige Garantie, die sogar einen Ausfall durch äußere Einwirkungen abdeckt.“













