(openPR) Leipzig, 4. März 2011 ----- Dass die Unterstützung jedes Einzelnen etwas bewirken kann, bewies jetzt durch eine Stammzellspende Herr Markus Schmohl, Anästhesiepfleger im Herzzentrum Leipzig, und wurde dafür jüngst von der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) ausgezeichnet.
Alle 45 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Leukämie. Für viele Betroffene besteht die einzige Heilungschance in einer Stammzellspende. Doch die Wahrscheinlichkeit, einen passenden Spender zu finden, ist gering. Sie kann von 1:20.000 bis zu 1:mehreren Millionen betragen.
Mit dem Wissen, dass jeder 5. Patient keinen passenden Spender in dem zeitlich oft eng begrenzten Fenster findet, entschied sich Herr Schmohl bereits vor 10 Jahren für eine Typisierung. Denn je mehr Spender registriert sind, desto größer ist die Chance, eine Übereinstimmung der Gewebemerkmale zu erzielen. „Für die Aufnahme in die Registrierungsdatei – die Typisierung – bedarf es lediglich einer einfachen Blutentnahme“, so der Spender.
Sollten die erfassten Gewebemerkmale dann mit einem Patienten übereinstimmen, so erfolgen weitere Tests und eingehende Untersuchungen. „Auch diese sind völlig schmerzlos“, wie Herr Schmohl versichern kann. Die eigentliche periphere Stammzellentnahme fand dann ambulant statt und ist, wie der Spender berichtet „mit einer Dialysebehandlung zu vergleichen“. Er selbst hatte während der gesamten Zeit keine Beschwerden und fühlte sich auch nach der Stammzellspende körperlich gut.
Die Tatsache, dass er mit seinem Blut einem Patienten die lebensrettende Transplantation und damit die Chance auf ein zweites Leben ermöglichen konnte, stimmt Herrn Schmohl freudig. Selbstverständlich würde er diese Unterstützung auch ein weiteres Mal leisten.
Auch die Geschäftsführung und der Ärztliche Direktor des Herzzentrums Leipzig dankten dem Anästhesiepfleger im Rahmen eines kleinen Empfangs für dieses selbstlose Engagement und fügten schmunzelnd dazu, „dass er natürlich auch bei der nächsten Stammzellspende freigestellt werden würde“.








