(openPR) Bremen Hastedt, 04.03.2011
Mit Politikern im Gespräch, als Talkshow-Moderator bekannt, als Künstler gesehen – Nur als Fotograf kannte man Phil Porter in Bremen bisher nicht. Vor drei Jahren überschritt der heutige Kunstfotograf Phil Porter die Landesgrenzen Bremens um seine Ausbildung abzuschließen – nun ist er wieder zurück. Mit viel kreativem Esprit zog er zum März dieses Jahres in sein neues Fotoatelier in Bremen Hastedt direkt an der Weserwehr. Im alten Schalthaus der SWB teilt sich der Fotograf aus Bremen das Studio mit der Hamburger Objekt-Künstlerin Junie Kuhn.
"Junie suchte nach mehr Bekanntschaft, ich nach inspirierenden Räumlichkeiten. Als ich das Atelier zum ersten Mal betrat, hat mich die künstlerische Energie schlicht überwältigt. Dieses wunderbare alte Gebäude mit seinen alten Leuchten und Türen, dazu das deutlich hörbare Geräusch der fließenden Weser – Wunderbar!" – so beschreibt Fotograf Phil Porter selbst seine Ankunft in der Heimat. "Nun bin ich zurück an der pulsierenden Ader Bremens. Die Weser ist wichtigstes Wahrzeichen und inspirierende Quelle für meine Arbeit als Fotograf."
Phil Porter, der zuletzt mit dem Makemedia-Award ausgezeichnet und im deutschen "art Magazin" vorgestellt wurde, arbeitet nun mehr mit der Kamera als mit Pinselstrichen. Dennoch bleibt er frei in seinem Schaffen. "Die Arbeit ist Fotograf ist momentan meine liebste Art mich künstlerisch auszudrücken, was nicht automatisch heißt, dass ich die anderen vernachlässigen werde", so Porter im Gespräch mit Ursula Renkens.
In den ersten Wochen wird sich Porter explizit mit einzelnen Stadtteilen auseinandersetzen: "Am spannendsten ist die Entwicklung in der Überseestadt Bremen. Auch die Ortschaften Bremen Walle und Bremen Gröpelingen bieten wunderbare Fotomotive. Das Zusammenspiel der verschiedenen Kulturen im Umkreis bringen Bereicherung durch Vielfalt. Gröpelingen ist ein herrliches Pflaster und hat ebenso wie das Viertel seinen ganz eigenen Charme."
Die erste Vernissage als offizieller Fotograf in Bremen ist Ende April geplant. Eine Ausstellung im Schlachthof ist ebenfalls für dieses Jahr angedacht. Für diese hat Phil Porter eine junge Theatergruppe aus Bremen backstage begleitet. "Ich freue mich sehr, dass meine künstlerische Arbeit als Fotograf in Bremen bereits jetzt so gut angenommen wird." In wieweit das Schalthaus an der Weser sich auch zum Künstlerhaus entwickelt, wird sich zeigen. Mit Phil Porter ist nun, neben Junie Kuhn und Ulrik Happy Dannenberg, der dritte Künstler an die Weser gezogen.
Ein weiteres Projekt soll das Haus endgültig als Künstlerhaus bekanntmachen. Am 07.05.2011 wird mit der "Werksfeier" eine Kulturreihe ins Schaltwerk ziehen. Mehr wollte Phil Porter zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht verraten. "Man wird nicht wissen, wer auf der Werksfeier auftreten wird. Aber es wird eine rauschende Nacht. Ein kreatives Durcheinander aus Vernissage, Theater, Performance und Musik."














