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Der Sturzbach im Dach - Wasser und Schimmel nach dem Frost

02.03.201112:34 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Der Sturzbach im Dach - Wasser und Schimmel nach dem Frost
Coverabbildung: Bieberstein, Horst: Schimmelpilz in Wohnräumen - was tun? 4. Auflage - Radebeul: Bieberstein 2009. ?ISBN 978-3-927
Coverabbildung: Bieberstein, Horst: Schimmelpilz in Wohnräumen - was tun? 4. Auflage - Radebeul: Bieberstein 2009. ?ISBN 978-3-927

(openPR) Klirrender Frost hatte ganz Deutschland fest im Griff. Gebäude kühlen trotz Beheizung immer weiter aus. Die Oberflächentemperaturen an Außenwänden sinken und Feuchtigkeit schlägt sich als Kondensat nieder. Das fördert den idealen Nährboden für Schimmelpilze in Wohnräumen.
In Wandkonstruktionen kann es zur Eisbildung kommen. Besonders gefährdet sind zusätzlich gedämmte Wände oder das ausgebaute Dach. „Sind diese Konstruktionen nicht 100%ig luftdicht - das sind sie fast nie, dann bildet sich innerhalb der Wand eine Eisschicht“, so der Fachautor Dipl.-Ing. Horst Bieberstein. „Je länger die Frostperiode dauert, desto mehr Eis kann sich bilden. Folgt eine langsame Erwärmung, wird die Eisschicht langsam abgetragen und der Bewohner hat nichts gemerkt. Kommt es dagegen zu einer raschen Erwärmung der Außentemperaturen, schmilzt dieses Eis in der Wandkonstruktion sehr schnell und es entsteht fließendes Wasser in den Wänden. Im ausgebauten Dach kann dies auch durch nur stundenweise Sonneneinstrahlung, zum Beispiel an der Südseite, passieren. Schmelzwasser fließt dann an undichten Stellen, gleich einem Sturzbach, ins Innere des Gebäudes.“

Eine weitere Besonderheit kann sich auf der Nordseite eines ausgebauten Daches einstellen. Sonneneinstrahlung auf der Südseite lässt das Eis auf dieser Seite verdampfen. Der Wasserdampf hat einen höheren Druck, ist wärmer als die Luft und steigt deshalb innerhalb der Konstruktion nach oben, zum First. Dort kann der Wasserdampf nicht ausreichend entweichen und drückt in die Nordseite. Dort kühlt er ab, kondensiert und gefriert. Bei einem solchen Mechanismus wächst die Eisschicht auf der Nordseite sehr schnell, auch bereits bei Außentemperaturen nur wenige Grad unter ±0°C.

Jegliche Eisbildung in einer Wandkonstruktion führt zu einem massiven Verlust der Dämmwirkung, die Wandoberflächen kühlen stärker aus als sonst und die Gefahr des Schimmelpilzbefalls steigt. Eine unerkannte Durchfeuchtung faseriger Dämmstoffe, wie zum Beispiel Mineralfaser oder Zelluloseflocken kann auch zu Langzeitschäden führen, da sich diese Dämmstoffe bei einer Durchfeuchtung verklumpen und deren Dämmwirkung dadurch stark vermindert wird. Die Folgen sind ein unerwünschter Kreislauf aus neuen Ursachen für weitere Feuchteschäden, Schimmelbildung und hohe Heizkosten.

Der Fachautor Dipl.-Ing. Horst Bieberstein empfiehlt: „Sofort sanieren“.
In seinem Fachbuch: „Schimmelpilz in Wohnräumen – was tun?“, hat er unter anderem die Problematik im Dachbereich beschrieben und Lösungswege dargestellt. Das Buch ist bei Bieberstein VERLAG & AGENTUR, Reichsstraße 19, 01445 Radebeul, Bestell-Fax: 0351-8 36 01 22 erschienen und behandelt die Fragen WARUM, WANN und WO Schimmelpilze in Wohnräumen entstehen und WIE sie dauerhaft beseitigt werden können. Das Buch ist direkt über den Verlag, im Buchhandel oder online unter „schimmelpilz-was-tun.de“ erhältlich, gut verständlich, übersichtlich und hilfreich für Mieter, Vermieter, Eigentümer, Hausverwaltungen, Architekten und Handwerker.

3033 Anschläge, 421 Wörter
Ansprechpartner für diese Meldung:
Horst Bieberstein, Autor, Tel.: 0351-8 36 01 21
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