(openPR) Zehntausende von Deutschen, Österreichern und Schweizern sind jedes Jahr in Australien unterwegs. Irgendwann zieht es jeden Reisenden aufs Land, in den Outback. Wer den ganzen Alltagsstress einmal hinter sich lassen möchte, kann dies hier am anderen Ende der Welt in Down Under tun. Was eignet sich besser als ein Aufenthalt auf einer Farm?
Die Mitgliedschaft bei Wwoof, World Wide Opportunities on Organic Farms (ex Willing Workers on Organic Farms) beschert die Möglichkeit vier bis sechs Stunden täglich zu arbeiten und während der Freizeit in eine fremde Welt eintauchen.
In der Regel erhält man Kost und Logis, ev. ein Taschengeld. Wer gefragte Qualifikationen und Kenntnisse in der Landwirtschaft aufweist, sicher auch mehr. Auf jeden Fall handelt es sich hierbei immer um eine gute Rückversicherung für jeden Australienreisenden im Falle, daß der Geldvorrat aufgefüllt werden muß, man eine Pause vom quirligen Stadtleben wünscht oder einfach Natur und Landschaft genießen will. Das Zusammenleben mit einer Gastfamilie bietet überdies unverhoffte Einblicke in den Alltag des fünften Kontinents.
Besonders auf Naturfreunde wartet ein spannendes Erlebnis nach dem anderen: Koalas und Kängurus beobachten, wilden Tieren nachspüren oder einfach nur die Weite dieses Landes genießen. Wer sich gerne sportlich betätigt, dürfte am Surfen, Wandern, Reiten seine Freude haben.
Dabei gibt es kein Pauschalprogramm, sondern tausende verschiedener Möglichkeiten: Ob Vegetarier oder Yoga-Fan, Raucher oder Kinderfreund, jeder kann sich nach der Gelegenheit umschauen, die zu ihm paßt, Zäune reparieren, Vieh zusammentreiben und transportieren, Erntearbeiten u.ä. Im Gastgeberverzeichnis stellen sich Hunderte von Familien vor, mitsamt der anfallenden Arbeiten und Aufgaben. Immer geht es um biologische Landwirtschaft, aber diese ist nur eine von vielen Möglichkeiten, aktiv zu werden, denn auch die Kinder brauchen Nachhilfe und Beaufsichtigung bei den Schularbeiten und auch die Hausfrau ist dankbar, wenn ihr jemand die eine oder andere Aufgabe abnimmt oder sie jemand im angeschlossenen Laden vertritt. Es bestehen also auch beste Chancen für Mädchen und junge Frauen.
Für aufgeschlossene, kontaktfreudige Menschen, die sich gerne auf neue Herausforderungen einlassen, ist dieses Buch ein nützlicher Helfer. Übersichtlichkeit ist Trumpf, darum ist der Band nach Ländern und Regionen gegliedert. Alle Einträge sind auf Englisch verfaßt. Weder existiert eine Altersbeschränkung noch ist ein Working Holiday Visum nötig, so daß auch Schweizer und Österreicher auf keine Probleme stoßen. Im Kern handelt es sich um eine Mitgliedschaft auf ein Jahr, kein Buch.
Erhältlich für ein oder zwei Personen und nur hier bequem in Euro ohne hohe Wechselgebühr über
http://shop.interconnections.de
Ein ähnliches Verzeichnis gibt es übrigens auch zu Neuseeland:
»Farmjobs in Neuseeland«.
Ähnlich:
»Jobhopping Down Under«, zum Thema Work and Travel in Australien selbstgemacht, ISBN 3-86040-126-2, Webseite zum Buch: http://www.down-under.org
»WWOOF Independent«, weltweites Verzeichnis
»Jobben für Natur und Umwelt«, mit Freiwilligendiensten, ISBN 3-86040-090-8
Der interconnections Verlag, Freiburg, wurde 1982 gegründet Schwerpunkte des Verlagsprogramms sind Reise und Jugendthemen, ferner die Themen Au Pair, Zivildienst, Interrail, Freiwilligendienste, Ferienjobs, Praktika
Manuskripte werden noch gesucht.













