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Datensicherheit im Internet: Grüner Browser-Adressleiste nicht blind vertrauen

24.02.201111:25 UhrIT, New Media & Software
Bild: Datensicherheit im Internet: Grüner Browser-Adressleiste nicht blind vertrauen

(openPR) Berlin – Ob beim Online-Banking oder -Shopping: Die grüne Browser-Adressleiste samt Schlüsselsymbol gilt bei vertraulichen Transaktionen im Internet unter vielen Nutzern mittlerweile als das Sicherheitsmerkmal schlechthin. Schließlich soll sie auch Vertraulichkeit signalisieren. Doch allein auf die grüne Signalfarbe sollten sich Internet-Nutzer nicht verlassen, rät "no abuse in internet" (naiin). "Die grüne Einfärbung der Adressleiste ist zwar ein Indiz aber noch lange kein Garant für die Sicherheit und Vertraulichkeit auf Websites", erklärt Rene Zoch, 2. Vorsitzender der gemeinnützigen Nichtregierungsorganisation, die sich seit über zehn Jahren der Bekämpfung von Internet-Kriminalität widmet.

Die Einfärbung der Browser-Adressleiste geht auf das so genannte Extended Validation SSL-Zertifikat zurück. Es wird von anerkannten Zertifizierungsstellen ausgestellt und soll die im Detail geprüfte Identität eines Domain-Inhabers bescheinigen sowie dem Internet-Nutzer bestätigen, dass alle von ihm eingegebenen Daten verschlüsselt an den Website-Betreiber übertragen werden.

"Die grüne Adressleiste sagt allerdings nichts darüber aus, ob nicht vielleicht die Darstellung einer seriösen Website manipuliert worden ist", so Rene Zoch. Das sei ohne weiteres möglich, wenn der eigene Rechner erst einmal mit einem Trojaner oder einem anderen Schadprogramm infiziert ist. "Die Darstellung der Website kann von Kriminellen dann so verändert werden, dass Daten-Abfragen erscheinen, die im Original gar nicht vorhanden sind", schildert der stellvertretende naiin-Vorsitzende einen sehr häufigen Fall, bei dem die Adressleiste des Browsers trotzdem grün bleibt.

"Von der beliebten Ampelfarbe sollten sich Internet-Nutzer nicht beirren lassen. Schließlich geht auch niemand bei Grün einfach über die Straße, ohne vorher nach links und rechts zu blicken", bemerkt Zoch. Internet-Nutzer sollten daher auch bei grüner Adressleiste Vorsicht walten lassen. Finden sich plötzlich seltsame Formulierungen, Rechtschreib- und Ausdrucksfehler oder auffällige Inhalte auf einer sonst seriösen Website – beispielsweise auf der Internet-Präsenz der eigenen Bank –, die fehl am Platz wirken, sei Skepsis angebracht.

Weitere Informationen unter www.naiin.org

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