(openPR) Um trocken und warm gegen die widrigsten Witterungseinflüsse bestehen zu können, gibt es heutzutage eine atmungsaktive Wetterschutzkleidung. Diese kann für das ganze Jahr konzipiert sein und aus einem dünnen Material bestehen, welches sich in der kalten Jahreszeit durch ein warmes ZipIn Futter erweitern lässt. Oder die Jacke hat ein festes Innenfutter, egal ob aus Webpelz, Stepp- oder Fleecefutter, dann ist es eine atmungsaktive Winterjacke.
Vom Funktionsprinzip sind diese Systeme gleich, egal ob Sie Blakläder WabTech, http://www.genxtreme.de/gxt/fristads-m-4.html Fristads AirTech, Helly Hansen HellyTech oder wie auch immer heißen. Das bedeutet, dass der Regen von außen her abgehalten wird, die Feuchtigkeit von Innen aber nach draußen entweichen kann. Die atmungsaktive Wetterschutzkleidung atmet also. Das ganze funktioniert über winzig kleine „Fenster“, durch die das Wasserdampfmolekül von innen nach aussen durchpasst, der von seiner Struktur her größere Wassertropfen aber nicht durch dieses „Fenster“ nach innen kann. Damit dieses Prinzip auch richtig funktionieren kann braucht man natürlich auch eine entsprechende Unterbekleidung, damit die Transpiration optimal zum „Fenster“ weitergeleitet werden kann. Baumwolle ist hier nicht geeignet, da dieses Gewebe aufgrund seiner Struktur den Schweiß speichert und die atmungsaktive Wetterschutzkleidung nicht ausreichend funktionieren kann.
Dieses atmungsaktive System kann über zwei Fertigungsarten hergestellt werden. Zum einen über die günstigere und in den meisten Fällen verwendete Lösung, einem PU-beschichteten Obermaterial einer Arbeitsjacke oder Arbeitshose. In diesem Fall ist das Gewebe mit PU so bearbeitet, dass es wie eine Membrane nach dem „Fensterprinzip“ funktioniert, allerdings nur in bedingtem Rahmen. Je nach Qualität der atmungsaktiven Wetterschutzkleidung bleibt sie auch nach mehreren Waschungen dicht und kann atmen. Bei günstigerer Arbeitskleidung wäscht sich die PU Beschichtung ab und Feuchtigkeit dringt von aussen in die Wetterschutzkleidung ein. Die deutlich bessere aber auch teurere Alternative ist eine atmungsaktive Wetterschutzkleidung mit einer Membrane. In diesem Fall ist das auch immer recht deutlich beim Artikel gekennzeichnet, und durch ein mehrlagiges Laminat erkennbar. Die Membrane ist wesentlich wasserabweisender und verliert ihre Eigenschaften auch nicht durch das Waschen der Kleidung. Das Maß hierfür ist die Wassersäule, sie gibt einen Wert für die Wasserdichtigkeit einer Wetterschutzkleidung an. Eine Wassersäule von 10000mm entspricht einer Höhe von 10 Metern, was einem Druck von ca. einem Bar entspricht. Als Beispiel kann man den Druck auf das Material angeben, wenn man sich hinsetzt, der ungefähr bei einem Bar liegt – je nach Gewicht des Benutzers. Das heisst, dass das Wasser bei einer 10000er Wassersäule nicht eindringen sollte.
Die Norm für Arbeitskleidung ist für Wetterschutz die EN343. Dieser Standart bestimmt die Anforderungen an Stoffe und Nähte der Wetterschutzkleidung.











