(openPR) Seit März 2010 finden regelmäßige Treffen aller deutschen Spitzenverbände aus dem Bereich ADHS Spektrum statt.
Die Mitglieder dieser Zusammenarbeit: ADHS-Deutschland e.V, AdS e.V., BVAD e.V., Juvemus e.V., SeHT e.V. und TOKOL e.V. die zusammen mehr als 20.000 Vereinsmitglieder in Deutschland vertreten, wollen in Zukunft stärker ihre Interessen bündeln.
Es geht nicht darum einen neuen Verband zu gründen, darin sind sich alle Verbände einig. Vielmehr geht es darum, die gemeinsame Vertretung aller betroffenen Menschen aus dem ADHS Spektrum in Deutschland zu stärken, den gemeinsamen Konsens zu festigen und Projekte zu realisieren, die sowohl die Selbsthilfe, als auch die Wissenschaft mit wichtigen Informationen versorgen und unterstützten werden.
Geplant ist unter anderem, eine verbesserte Vernetzung aller Verbände in der Kommunikation zu schaffen, gemeinsame Aufklärungsveranstaltungen zu organisieren und auch Gelder und Möglichkeiten für Studien zu fordern, die abgesicherte Argumente und Beweise liefern, welche die Betroffenen z.B. bei Themen wie Off Label Use, Förderungen, Erziehung, Bildung, und weiteren Bereichen unterstützen werden.
Auch der Weg in die Politik soll so erleichtert werden, damit wir gemeinsam an den richtigen Stellen unser Votum einreichen und wir den Bedürfnissen von betroffenen Menschen noch mehr Gehör verschaffen können.
Der Grundstein für die Zusammenarbeit wurde schon im Verlauf des vergangenen Jahres bei den gemeinsamen Treffen spürbar gelegt. Es besteht Konsens darüber, dass bei der Lösung vieler noch vorhandener Probleme ein abgestimmtes Vorgehen der wirksamste Weg zum Ziel ist.
Einen großen Erfolg konnten wir am Samstag im Reichstag erreichen und gemeinsam für unsere Interessen einstehen. Durch die Bundestagsabgeordnete Frau Sylvia Canel, konnten wir Themen wie Forschungsgelder, Informationsverbreitung an relevanten Stellen in Politik und Ausbildungen für Pädagogen anbringen. Auch wurde über die Möglichkeit einer bundesweiten Veranstaltung zum Thema „Hilfe zur Selbsthilfe“ diskutiert und mit sehr positiven Perspektiven für die Zukunft abgeschlossen.
Im Anschluss konnten wir die Möglichkeit nutzen, beim Bundesfachausschuss für Bildung, Wissenschaft, Forschung u. Technologie unsere Anliegen durch Frau Dr. Annette Mund – BVAD e.V. - vorzubringen. Dies wurde mit sehr positiven Reaktionen durch die Politiker belohnt.
Wir freuen uns sehr auf diese Zusammenarbeit und sind überzeugt, in Zukunft noch besser für die Belange betroffener Menschen in Deutschland einstehen zu können.
Text verfasst vom TOKOL e.V. ausschließlich für die unterzeichnenden Verbände:
AdS e.V.
BVAD e. V.
Juvemus e.V.
SeHT e.V.
TOKOL e.V.












