(openPR) Ludwigshafen, 15.02.2011 - Im Rahmen der von der rheinland-pfälzischen Landesregierung gege-benen Möglichkeit, vom Schuljahr 2011/12 Fachoberschulen an „Realschulen plus“ einzurichten, steht die Fachhochschule Ludwigshafen für Kooperationen mit diesen bereit. Da die Absolventen der Fach-oberschule nach dem zweijährigen Bildungsgang ein Studium an Fachhochschulen aufnehmen kön-nen, erscheint es aus Sicht des FH-Präsidenten Prof. Mudra sinnvoll, frühzeitig einen Austausch zwi-schen den Verantwortlichen der neuen Fachoberschulen und der Hochschule vorzunehmen. „Wir bieten hier nicht nur einen inhaltlichen Austausch über Anforderungen des Hochschulcurriculums, sondern auch ganz konkret eine persönliche Unterstützung an“, betont Mudra nach einem Treffen mit Schulvertretern im Ministerium. Um eine funktionierende Durchlässigkeit im Bildungssystem im Inte-resse der jungen Menschen sicherzustellen, sei eine stärkere informelle Verzahnung zwischen den Bildungsinstitutionen besonders wichtig.
Da die neuen Fachoberschulen in Rheinland-Pfalz neben der „Technik“ auf die Fachrichtungen „Wirt-schaft und Verwaltung“ sowie „Gesundheit“ ausgerichtet sind und in einem starkem Umfang auch Praktika in Unternehmen oder Verwaltung in ihr Programm integrieren, bietet sich gerade die Fach-hochschule Ludwigshafen mit ihren Schwerpunkten Wirtschaft sowie Sozial- und Gesundheitswesen als Partner für eine Einbindung fachlicher und wissenschaftlicher Impulse an.
Mit Blick auf die bildungspolitische Entwicklung zur Öffnung der Hochschulen für einen breiteren Ad-ressatenkreis und der stärkeren Berücksichtigung von Berufskompetenz sei es für einen Erfolg dieses Weges unabdingbar, die Hochschulen grundsätzlich mit zusätzlichen Ressourcen für propädeutische und studienbegleitende Förderaktivitäten auszustatten, hebt der FH-Präsident die Verantwortung der Politik und Regierung hervor. „Es ist am Ende niemandem gedient, wenn wir über diesen bildungspolitisch durchaus sinnvollen Ansatz größere Teile der neuen Zielgruppen als Studienabbrecher verlieren würden“, beschreibt Mudra die möglichen Risiken. Die Chancen der zukünftigen Absolventen der neuen Fachoberschule schätzt er mit Blick auf das anspruchsvolle Curriculum als sehr positiv ein. Man sei im Übrigen zuversichtlich, dass auch Realschulen plus in Ludwigshafen schon bald das aufbauende zweijährige Bildungsangebot der Fachoberschule vorhalten werden.













