(openPR) Wahlscheid. Hermann Wenzel pilgert in 44 Tagen 900 Kilometer auf dem Jakobsweg. Kann man als „Evangele“ pilgern? Diese Kardinalfrage kam dem Autor bei der Planung seiner ersten Pilgerfahrt. Das Grab des Apostel Paulus in Santiago war für ihn nur ein historisch bedeutender Ort, doch auch er spürte die Kraftlinien, die schon dort waren, als es noch keine Christenheit gab.
Der Weg sind für Hermann Wenzel die Menschen, die er kennenlernen durfte und mit denen er noch heute in regem Kontakt steht, aber auch die Ruhe des Alleinlaufens. Für ihn war immer das in dem Moment spürbar, was er mental gerade brauchte.
Was der Autor auf seiner Pilgerschaft sucht, versucht er selber herauszufinden, denn darauf hatte er keine rechte Antwort. Sein Entschluss, den Weg zu gehen, war spontan, eine reine Bauchentscheidung. Gründe für das Pilgern fand er später, wie "zu sich selbst finden", "Menschen treffen, die den gleichen Virus in sich tragen, und sich mit ihnen austauschen", "etwas mitnehmen, was ich nicht zu tragen brauche, sondern was mich trägt", "etwas abwerfen, was ich mit mir herumschleppe" und "etwas leisten, auf das ich stolz sein kann".
Hermann Wenzel, geboren 1951 in Kleinmachnow, Kreis Potsdam. Schule und Studium in Berlin. Diplom als Mathematiker. 1980 nach Wahlscheid bei Köln/Bonn gezogen; seit 2006 im Ruhestand.
Seine Hobbys sind Singen, Fotografieren und Pilgern. Der Pilgervirus hat ihn 2007 gepackt; 2009 ist er das erste Mal losgepilgert.
Hardcover, 21x23 cm, fest gebunden,
124 Seiten, 122 Fotos und Abbildungen,
ISBN 978-3-939829-24-9
www.ratio-books.de
Das Buch erscheint am 25.4.2011













