(openPR) Jan Gaspard stellt sein neues Sachbuch „Freimaurer und Illuminaten - was noch nie über Geheimgesellschaften veröffentlicht wurde“ vor: am kommenden Samstag, 19. Februar 2011, in Berlin, um 18 Uhr im Hotel Grunewald, Kronprinzessinnenweg 120 (Nähe S-Bahn-Station Nikolassee). Der Titel "Freimaurer und Illuminaten" erschien in der Buchreihe Compact, die von dem bekannten Journalisten und Autoren Jürger Elsässer herausgegeben wird.
Kaum kommt irgendwo eine Revolution in Gange – wie jetzt in Ägypten oder in ganz Nordafrika -, schon schäumen im Internet Verschwörungstheorien von der schlechtesten Sorte auf: Alles sei eine Inszenierung, dahinter steckten die Globalisten, das Komittee der 500, oder – rechtsradikal – die Weisen von Zion, oder – obskur – die Satanisten. Meistens einigen sich die verschiedenen Obskuranten dann auf einen kleinen gemeinsamen Nenner, wonach die Drahtzieher bei den Illuminaten oder Freimaurern zu finden seien.
Selbstverständlich ist es richtig, die Akteure hinter den Kulissen aufzuspüren. Doch man muss das immer konkret tun, anhand der jeweiligen Situation, nicht verallgemeinerte Sichtweisen der konkreten Situation überstülpen. So gibt es am Beispiel Ägypten Dokumente, die die Unterstützung radikaler imperialistischer oder zionistischer Fraktionen für Mubarak und Suleyman belegen, aber Keine einzige Quelle, die auf Fremdsteuerung der Opposition hindeutet. Verschwörungstheoriker von der vernünftigen Sorte – zu den Angsicht ihrer vorgelegten Arbeiten Gaspard und Elsässer zweifelsohne gehören – arbeiten immer mit Fakten; ihre Analysemethode ist nicht ideologisch, noch nicht einmal politisch, sondern kriminalistisch und forensisch. Was die Truther-Bewegung im Zusammenhang von 9/11 in dieser Beziehung geleistet hat, kann da als Vorbild bezeichnet werden.
Wie gut, dass am kommenden Samstag auch dieses Thema von einem Fachmann beleuchtet wird. Jan Gaspard, Autor und Erfinder der Kulthörspielserie „Offenbarung 23´´ (ein Mix aus Krimihandlung und Fakten vom Titanic-Untergang über JFK und Nitribitt bis 9/11) und Herausgeber des Internet-TV-Senders "nexworld.TV", stellt am Sonnabend, 19. Februar 2011, seinen COMPACT-Band „Freimaurer und Illuminaten - was noch nie über Geheimgesellschaften geschrieben wurde“ vor. Das Buch arbeitet an einigen konkreten Beispielen heraus, wo Freimaurerverbände in der Vergangenheit auf große geschichtliche Ereignisse tatsächlich nachweisbar Einfluß genommen haben, und wo ihr Einfluß überschätzt wird.
Insbesondere arbeitet Gaspard heraus, dass die Freimaurerei keineswegs einheitlich ist, sondern in einen erbitterten Flügelkampf verstrickt. So heißt es in Jan Gaspards COMPACT-Buch „Freimaurer und Illuminaten “:
(Buchzitat Anfang) Die englische Freimaurerei nach dem sogenannten York-Ritus (York = Georg) ist in Großlogen organisiert, ist streng klerikal (aber nicht unbedingt nur christlich) ausgerichtet, historisch royalistisch-elitär geprägt und beruft sich auf die (jüdisch-christliche) Hiram-Legende. Die französische Freimaurerei folgt dem gegenüber vor allem dem Schottischen Ritus nach, ist im Grandorient zusammengefasst, zum Teil extrem anti-klerikal bis atheistisch und freiheitlich-bürgerlich ausgerichtet; entsprechend der Großlogen-Bezeichnung Orient beruft sich dieser Zweig vor allem auf altägyptische (Bau-)Traditionen, und hier unter anderem auf den Isis- oder auch den Memphis-Kult. – Wie man aus dieser direkten Gegenüberstellung sicher bereits herauslesen kann, können die Unterschiede und sich daraus ergebenen Kontroversen innerhalb der beiden Zweige der Freimaurerei nicht größer und grundsätzlicher sein. Und tatsächlich entwickelten sich aus dem anfangs rein akademischen Disput, welcher der beiden Zweige nun wahrhaft die „reine“ Lehre der Freimaurerei vertrete, zunehmend bedeutende Konflikte, die schließlich gar in einen regelrechten Krieg der beiden streitenden Fraktionen gipfelte – wie auch der Titel dieses Kapitels bereits nahe legt.
So gut wie niemand weiß heute noch, dass dieser geheime Krieg zwischen den Logenbrüdern der beiden Lager zumindest in den Zeiträumen zwischen 1789 (Beginn der Französischen Revolution) und 1918 (Ende des Ersten Weltkriegs; Abdankung der letzten Monarchien in Europa) zeitweise extrem gnadenlos geführt wurde, wobei zahllose zum Teil sehr prominente Opfer zu verzeichnen waren. Wie keine andere Auseinandersetzung der letzten zwei Jahrhunderte sollte dieser Konflikt das Gesicht der Welt grundlegend verändern.
Es ist heute tatsächlich ein weitgehend vergessener Krieg, den sich die Anhänger der Großlogen von England und Frankreich im Zeitalter der beginnenden Industrialisierung lieferten. Und es war schon lange vor den Schüssen von Sarajewo, die den Ersten Weltkrieg auslösten, eine weltumspannende Auseinandersetzung, beeinflussten die beiden Großlogen doch immer auch die Logen aller anderen Länder durch die Instrumente der offiziellen Anerkennung und formalen Legitimierung sowie der allgemeinen, teils dogmatischen Ausrichtung. (Buchzitat Ende)












